Fachpsychologe/Fachpsychologin für Rechtspsychologie FSP
Ausbildung im Überblick
- AusbildungstypBerufsorientierte Weiterbildung
- AbschlussDiplom / Abschluss des Anbieters Fachpsychologin/Fachpsychologe in Rechtspsychologie FSP
- UnterrichtsspracheDeutsch
- Zeitliche BeanspruchungBerufsbegleitend
- Dauer
mind. 2 und max. 6 Jahre
So sieht die Ausbildung aus
Der FSP-Fachtitel bestätigt die Fähigkeit zur eigenverantwortlichen Arbeit im jeweiligen Fachgebiet. Dieser Titel ist privatrechtlich geschützt und gilt als Qualitätssiegel. Um den Fachtitel zu erlangen, ist eine anerkannte Weiterbildung erforderlich. Für die Rechtspsychologie bietet die Schweizerische Gesellschaft für Rechtspsychologie eine postgraduale Weiterbildung an. Diese Weiterbildung zielt darauf ab, die Qualität in der klinischen und gutachterlichen Tätigkeit zu sichern. Sie befähigt Fachleute, eigenständig alle Aufgaben in der klinischen und gutachterlichen Rechtspsychologie zu planen und durchzuführen. Zudem ermöglicht sie die aktive Teilnahme an Forschungsvorhaben. Die Weiterbildung deckt das gesamte Praxisfeld der Rechtspsychologie ab und kann individuell angepasst werden.
Zulassung
Zum SGRP-Curriculum kann zugelassen werden, wer
- im Inland ein Hochschulstudium im Hauptfach Psychologie auf Masterstufe an einer Hochschule erfolgreich absolviert hat oder
- über einen vom Bund als gleichwertig anerkannten ausländischen Ausbildungsabschluss in Psychologie und
- über mindestens drei Jahre Berufserfahrung nach Abschluss des Masterabschlusses in Psychologie verfügt.
Voraussetzung für den Erwerb eines FSP-Fachtitels ist ein abgeschlossenes Psychologiestudium, eine abgeschlossene Weiterbildung und die FSP-Mitgliedschaft.
Zielpublikum
Psychologinnen und Psychologen, die im Berufsfeld der Rechtspsychologie tätig sind.
Kosten
ca. CHF 30'000.- bis CHF 75'000.-
Bemerkungen
17.10.2024: Ab sofort und bis auf weiteres gilt ein Aufnahmestopp für die reevaluierte postgraduale Weiterbildung in Rechtspsychologie (SGRP-Curriculum). Die SGRP analysiert die Ausgangslage um gegebenefalls die Weiterbildung neu zu konzipieren.