Sozialpädagoge / Sozialpädagogin
Ausbildung im Überblick
- AusbildungstypHöhere Fachschulen HF, Berufsorientierte Weiterbildung
- AbschlussDiplom Höhere Fachschule HF eidg. Diplom HF Sozialpädagogin / Sozialpädagoge
- UnterrichtsspracheDeutsch
- Zeitliche BeanspruchungBerufsbegleitend, Vollzeit
- Dauer
Vollzeit-Ausbildung
3 Jahre (6 Semester, 5’400 Lernstunden)
Darin integriert: Ein Jahrespraktikum oder – nach Wahl – zwei halbjährige Praktika
Berufsintegriertes Studium:
4 Jahre (8 Semester, 5’400 Lernstunden)
Berufsbegleitendes Studium; in der Regel ein Schultag pro Woche.
Jedes Studienjahr enthält auch einige Studienwochen: Im ersten Studienjahr vier Studienwochen, in den folgenden Studienjahren deren drei bis vier.
Ausbildung für Personen MIT berufsspezifischer Vorbildung:
3 Jahre (6 Semester, 3’600 Lernstunden)
Berufsbegleitendes Studium; in der Regel ein Schultag pro Woche.
Jedes Studienjahr enthält auch einige Studienwochen: Im ersten Studienjahr sind vier Studienwochen eingeplant, in den folgenden Studienjahren vier bis fünf.
So sieht die Ausbildung aus
Das Angebot umfasst eine umfassende Ausbildung in Sozialpädagogik, die auf verschiedenen Grundlagen basiert. Dazu gehören sozial- und humanwissenschaftliche sowie sozialpädagogische Grundlagen. Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der ganzheitlichen Persönlichkeitsbildung, die musisch-gestalterische Elemente integriert. Lern- und Arbeitstechniken sowie Organisation sind ebenfalls zentrale Bestandteile. Die Theorie-Praxis-Integration wird durch Projektarbeit und eine Diplomprüfung ergänzt. Die praktische Ausbildung erfolgt im Rahmen eines Vollzeitstudiums entweder durch ein Jahrespraktikum oder zwei Halbjahrespraktika. Es gibt drei Ausbildungswege, die alle zum eidgenössisch anerkannten Abschluss als diplomierte Sozialpädagogin HF oder diplomierter Sozialpädagoge HF führen. Der Vollzeitweg beinhaltet einen regulären Unterricht von Montag bis Freitag. Der berufsintegrierte Weg erstreckt sich über vier Jahre mit Unterricht an einem fixen Wochentag und zusätzlichen Studienwochen. Der dritte Weg, ebenfalls berufsintegriert, richtet sich an Personen mit berufsspezifischer Vorbildung und dauert drei Jahre. Das Lernziel besteht darin, Absolventinnen und Absolventen zu befähigen, in verschiedenen sozialpädagogischen Arbeitsfeldern tätig zu sein. Sie sollen Einzelne oder Gruppen professionell begleiten, aktivieren und fördern, insbesondere wenn deren selbständige Lebensgestaltung und soziale Integration erschwert ist. Der Einbezug des Umfelds ist dabei ein wesentlicher Aspekt.
Zulassung
Sozialpädagoge/Sozialpädagogin
Vollzeit und berufsintegriertes Studium
- abgeschlossene Berufslehre (mit oder ohne Berufsmaturität)
- oder dreijährige Fachmittelschule (Fachmittelschulausweis oder Fachmatura)
- oder gymnasiale Maturität
- bei sur dossier-Gesuch: Mindestalter 23 Jahre
Vorpraktikum: Mindestens drei zusammenhängende Monate Vorpraktikum in einer geeigneten sozialen Institution (Pensum mind. 80%). Personen mit rein schulischer Vorbildung müssen ein Vorpraktikum von mindestens sechs zusammenhängenden Monaten absolvieren.
Sozialpädagoge/Sozialpädagogin
(für Personen MIT berufsspezifischer Vorbildung):
Mit Vorbildung Fachperson Betreuung, Kleinkinderzieher/in, Betagtenbetreuer/in, Behindertenbetreuer/in und Soziale Lehre, Sozialdiakonie:
Bei der Anmeldung müssen mindestens drei Monate und bei Studienbeginn mindestens sechs Monate Berufspraxis nach Lehrabschluss im Status einer ausgebildeten Fachperson nachgewiesen werden.
Mit Vorbildung Lehrer/in, Kindergärtner/in, Horter/in, Berufs- und Höhere Fachprüfung im Sozialbereich (z. B. Migrationsfachperson, Arbeitsagogik, Sozialbegleitung):
Bei Anmeldung muss mindestens ein Jahr Tätigkeit in sozialpädagogischer Funktion (80 %) nachgewiesen werden.
Mit Vorbildung Ausbildungen in Ergotherapie, Aktivierungstherapie und in Pflege Stufe HF:
Bei Anmeldung muss mindestens ein Jahr Tätigkeit in sozialpädagogischer Funktion (80 %) nachgewiesen werden.
Mit Vorbildung als Fachmann/Fachfrau Gesundheit EFZ:
Bei Anmeldung müssen mindestens zwei Jahre Tätigkeit in sozialpädagogischer Funktion (80 %) nachgewiesen werden.
Kosten
siehe Webseite