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Studienrichtung Indogermanistik

Die vergleichende indogermanische Sprachwissenschaft oder Indogermanistik erforscht Grammatik und Philologie der altindogermanischen Sprachen. Angewendet werden dabei u.a. Methoden der vergleichenden Linguistik.

Fachgebiet

Indogermanistik
Indogermanistik

Die Indogermanistik erforschen die Verwandtschaft und Entwicklung von Sprache über die Zeit. Dabei wird davon ausgegangen, dass die meisten europäischen Sprachen sowie verschiedene asiatische Sprachen auf eine gemeinsame Grundsprache zurückgehen. Somit dient die Indogermanistik als intellektueller Anker und Gewissen der Linguistik.
Indogermanistinnen und Indogermanisten arbeiten an der Rekonstruktion dieser Ursprache durch Vergleichen der Überreste der wichtigsten indogermanischen Sprachen und Dialekte.  Die sprachliche Grundlage bilden die drei ältesten bezeugten indogermanischen Dialekte beziehungsweise Sprachzweige Vedisch, Griechisch und Anatolisch. Zum Gesamtbild tragen auch Iranisch, Italisch, Germanisch, Keltisch, Slawisch, Baltisch, Tocharisch, Armenisch, Albanisch und die "Trümmersprachen" Wichtiges bei.

Indogermanistik

Indogermanistik

Die Historische Sprachwissenschaft baut auf den Methoden und Ergebnissen der Indogermanistik auf. Der Vergleich von Entwicklungen indogermanischer und nichtindogermanischer Sprachen bietet Einsicht in die Typologie des Sprachwandels und der historischen Bedingtheit von Sprache überhaupt.

Studium

In der vergleichenden indogermanischen Sprachwissenschaft werden Kenntnisse über die Grammatik und Philologie der altindogermanischen Sprachen erworben. Vermittelt werden zudem Methoden der vergleichenden Linguistik, vor allem der historisch-vergleichenden Rekonstruktion der urindogermanischen Ursprache.

Das Masterstudium Historische Linguistik baut auf den Methoden und Ergebnissen der Indogermanistik auf und versucht diese Methoden durch Anwendung auch auf nicht indogermanische Sprachen und Sprachfamilien zu überprüfen und zu erweitern.

Das Lesen und Schreiben von Texten und das mündliche Vermitteln von erarbeiteten Inhalten bilden wesentliche Bestandteile des Studienalltags.

M. F., Indogermanistik im 4. Semester Bachelor an der Universität Zürich UZH.

«Ich studiere aus purem Interesse an der Wissenschaft.»

Mehr dazu

Anforderungen

Wer ein Studium der Indogermanistik ins Auge fasst, sollte ein vertieftes Interesse an der genauen Analyse des Aufbaus, der Herkunft und des Gebrauchs verschiedener Sprachen haben. Sorgfalt bei der Behandlung grosser Datenmengen und ein Auge für das entscheidende Detail sind unerlässlich. Zudem braucht es Freude am Vergleichen, Schlussfolgern und die Fähigkeit, eigene Iddeen zu entwickeln. Für das Entschlüsseln oftmals sehr alter Textquellen braucht es zuweilen Geduld und Hartnäckigkeit. Da ein grosser Teil der Studienzeit in Bibliotheken oder zu Hause gearbeitet wird, bilden Selbstständigkeit und Motivation weitere wichtige Voraussetzungen.

Sprachen

Für das Studium der vergleichenden indogermanischen Sprachwissenschaft werden Lateinkenntnisse und teilweise zusätzlich auch Griechischkenntnisse vorausgesetzt.

Forschungsthemen

Die Forschung in der Indogermanistik untersucht bestehende Ähnlichkeiten zwischen den einzelnen Sprachen und leitet daraus Regeln ab, aus denen sich die Verwandtschaft dieser Sprachen beweisen lässt. Zu den Forschungsschwerpunkten gehören auch die Entwicklung und Umsetzung von Analyse- und Beschreibungsmethoden der geschichtlichen Entwicklung der Sprachen sowie der Auf- und Ausbau von Dateninfrastrukturen und Datengrundlagen.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Tätigkeitsfelder

Das Studium der Indogermanistik/Historische Linguistik an der Universität ist keine Berufsausbildung, vermittelt jedoch eine breite Palette an generalistischen Qualifikationen, welche in ganz unterschiedlichen Arbeitsbereichen gefragt sind wie beispielsweise die Fähigkeit, sich sprachlich sowohl mündlich als auch schriftliche gewandt auszudrücken oder sich in kurzer Zeit neue Wissens- und Arbeitsgebiete zu erschliessen.

Mit diesen Kompetenzen finden Absolvierende der Studiengänge in Sprach- und Literaturwissenschaft Zugang zu einer breiten und äusserst bunten Auswahl von Tätigkeitsfeldern und Berufsfunktionen. Viele beschreiten berufliche Laufbahnen, auf die sie nicht fachspezifisch vorbereitet sind. Durch On-the-job-Einarbeitung und/oder berufsbegleitende Weiterbildung erwerben sie bei Bedarf zusätzliche Qualifikationen.
Häufige Tätigkeitsfelder sind:

  • Forschung und Lehre
  • Lexikographie
  • Medien und Kommunikation
  • Public Relations, Marketing und Werbung
  • Öffentliche Verwaltung


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