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Prozessgestaltung / Hyperwerk

Bachelor FH

Fachhochschule Nordwestschweiz FHNW > Hochschule für Gestaltung und Kunst

Kategorien
Ausbildungsort

Basel (BS)

Unterrichtssprache

Deutsch

Ausbildungstyp

Fachhochschulen FH

Zeitliche Beanspruchung

Vollzeit

Ausbildungsthemen

Kultur, Kunst, Gestaltung

Studiengebiete

Produkt- und Industriedesign

Swissdoc

7.822.11.0

Aktualisiert 03.06.2022

Beschreibung

Beschreibung der Fachrichtung

Schon immer wurden Räume und Orte für bestimmte Zwecke und Stimmungen gestaltet: Das ist die Aufgabe der Innenarchitektur.

Prozessgestaltung / Hyperwerk ist ein Teilgebiet der Studienrichtung Produkt- und Industriedesign.
Mehr zur Studienrichtung Produkt- und Industriedesign

Beschreibung des Angebots

Bachelor: Der Bachelor ist der erste Hochschulabschluss und verlangt 180 ECTS (Kreditpunkte).

‹Wie können wir zusammen leben?› Diese Frage ist konstante Begleiterin hinter den Projekten und Diskursen des Studiengang Prozessgestaltung am HyperWerk. Das ‹Wir›» bezieht dabei sowohl die menschlichen als auch die nicht menschlichen Akteur:innen der gelebten Mitwelt mit ein. Dabei wird das ‹Wir› in einem stetigen Prozess infrage gestellt. Welche Wert- und Normvorstellungen werden damit aufgerufen, und wie hängen diese mit der eigenen Perspektive und Lebensrealität zusammen? Die Selbstreflexion über eigene Vorurteile innerhalb der Gestaltungspraxis und eine Auseinandersetzung mit den eigenen Privilegien ermöglichen erst diskriminierungsarme Gestaltungsprozesse. Als HyperWerker:in gilt es, Freiheit auszuhalten. Selbstorganisation und Eigeninitiative sind aktive Bestandteile des Studiums. Auf ihrem individuellen Lernweg eignen sich die Studierenden Organisations- und Reflexionsstrategien an und üben sich in verschiedenen Dokumentations-, Präsentations- und Visualisierungstechniken – von Text und Illustration, Fotografie und Film über Virtual Reality hin zu multimedialen und experimentellen Formaten. Die Studierenden lernen aus aktuellen Debatten und experimentieren gestalterisch in selbst initiierten Projekten. Gestaltung fokussiert dabei auf die räumliche und zeitliche Anordnung sozialer Beziehungen in einer postindustriellen Gesellschaft. Die Studierenden analysieren gesellschaftliche Transformation, traditionelles Handwerk, neue Technologien und nutzen prototypisch die sich daraus ergebenden Möglichkeiten. Sie werden darauf vorbereitet, exemplarische Antworten, spekulative Modelle, radikale Vorschläge und Alternativen in einer sich verändernden Welt zu gestalten. Sie bauen versierte Handlungs- und Verhandlungskompetenzen auf, die ihre persönlichen Begabungen fördern. Im Angebot der Workshops suchen Sie sich die für sie passenden Angebote gemäss ihren eigenen Zielen aus. Dabei werden sie durch ein regelmässiges Mentoring begleitet.

Aufbau der Ausbildung

180 ECTS (Kreditpunkte)
1 ECTS-Kreditpunkt entspricht einem Arbeitsaufwand von 25 – 30 Arbeitsstunden.

Das Studienjahr ist in sechs Module gegliedert, die den Zyklus eines idealtypischen Gestaltungsprozesses abbilden. Innerhalb eines Moduls werden wöchentlich mehrere Workshops angeboten, an denen die Studierenden aller Jahrgänge teilnehmen können. Um eine grosse Bandbreite des aktuellen Wissens und Könnens zu vermitteln, werden Spezialist:innen, Expert:innen, Künstler:innen, Designer:innen sowie Praktiker:innen als Workshopleitende und Gastdozierende aus einem regionalen und internationalen Netzwerk eingeladen.

Die Jahresthemen werden von den Studierenden und von Dozierenden in einer intensiven Recherche- und Debattenphase entwickelt. Damit wird der Studiengang konstant weiterentwickelt und aktualisiert. Während die Module und Workshops inhaltliche Schwerpunkte setzen, arbeiten Studierende parallel dazu an eigenen und kollektiven Projekten. Sie ermöglichen das konzentrierte Arbeiten über einen längeren Zeitraum hinweg und den Wissensaustausch unter den Studierenden. Die Vision eines individuellen Lernprozesses, der die Interessen und Bedürfnisse der Studierenden fördert, kann so realisiert werden. Der regelmässige Dialog zwischen Mentor:in und Student:in definiert die zentrale Schnittstelle zwischen den Studierenden und den Lehrenden. So entwickelt sich eine Kultur des Austauschs, des Vertrauens und der Verbindlichkeit, die den Studierenden eine begleitete Reflexion und konstruktiv-kritische Auseinandersetzung mit den eigenen Interessensgebieten, Studieninhalten und Lernfortschritten bietet.

Voraussetzungen

Zulassung

Eidg. anerkannte Berufsmaturität, gymnasiale Maturität oder Fachmaturität bzw. Nachweis einer anderweitig erworbenen gleichwertigen Ausbildung auf Sekundarstufe II.

Es ist eine mindestens einjährige Arbeitswelterfahrung in einem der Studienrichtung verwandten Beruf oder der Besuch eines einjährigen gestalterischen Vorkurses oder ein äquivalenter Abschluss nachzuweisen (z. B. Berufsabschluss in einem der Studienrichtung entsprechenden Beruf, gestalterische Berufsmaturität, gymnasiale Maturität mit Schwerpunkt bildnerisches Gestalten).

Siehe auch: Zulassung Fachhochschule FH

Mehr Informationen für Inhaberinnen und Inhaber weiterer schweizerischer oder ausländischer Ausweise: Übersicht Zulassung Hochschulstudiengänge

Kosten

CHF 700.- pro Semester (CH)
CHF 1'000.- pro Semester (EU)
CHF 5'000.- pro Semester (Nicht-EZ/EFTA)

CHF 100.- Anmeldegebühr

CHF 200.- Immatrikulationsgebühr

Hinzu kommen Auslagen für Lehrmittel, Materialkosten, Exkursionen, Bücher, Speichermedien etc.

Abschluss

  • Bachelor Fachhochschule FH

Bachelor of Arts FHNW, Produkt- und Industriedesign mit Vertiefung in Prozessgestaltung

Praktische Hinweise

Ort / Adresse

  • Basel (BS)

Zeitlicher Ablauf

Beginn

jeweils im Herbst (Woche 38)
Den genauen Anmeldetermin finden Sie auf der Homepage der Hochschule für Gestaltung und Kunst FHNW.

Dauer

6 Semester

Zeitliche Beanspruchung

  • Vollzeit

Unterrichtssprache

  • Deutsch

Links

Auskünfte / Kontakt

Institut HyperWerk
Tel. +41 61 228 40 33
info.hyperwerk.hgk@fhnw.ch
 

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