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Spezialist/in für labormedizinische Analytik

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Kategorien
Bildungstypen

Berufsfunktion / Spezialisierung

Berufsfelder

Gesundheit

Branchen

Ärztliche und wissenschaftliche Funktionen

Swissdoc

-

Aktualisiert 20.08.2010

Tätigkeiten

Ist entsprechend seiner/ihrer Ausbildung entweder in einem der Gebiete klinisch-chemische, hämatologische, klinisch-immunologische, medizinisch-mikrobiologische oder medizinisch-genetische Analytik im Einsatz bzw. in mehreren oder allen dieser Gebiete.Ist hauptsächlich in der Diagnostik im Zusammenhang mit der Patientenversorgung tätig, in einigen Fällen auch in der Forschung und in der Weiterentwicklung labordiagnostischer Methoden.

Spezialisten und Spezialistinnen für labormedizinische Analytik beraten präanalytisch Arztpersonen bei der Analyseauswahl und vermitteln Richtlinien zur Probenentnahme und zum Probentransport. In der Analyse sind sie dafür verantwortlich, dass die von den Ärzten und Ärztinnen erhaltenen Notfall-, Routine- oder Spezialaufträge im Labor zuverlässig und einwandfrei durchgeführt und fachgerecht interpretiert werden. In einem beträchtlichen Teil der Analyseprozesse stehen ihnen Automaten zur Verfügung, etwa bei Untersuchungen des Serums (nicht mehr gerinnbarer Anteil des Bluts) auf Antikörper rheumatischer Erkrankungen. In andern Bereichen bringen sie eher herkömmliche Methoden zum Einsatz, etwa im mikrobiologischen Labor bei der Untersuchung von Stuhl, Sputum und Abstrichen von Wunden auf Bakterien. Auch hochmoderne Apparaturen gehören heutzutage zur Laboreinrichtung: In der molekularbiologischen Analyse setzen sie beispielsweise Thermocycler ein, die eine Kettenreaktion der DNA-Polymerase (Enzym für die DNA-Replikation) erzeugen. Aufgrund dieser Vervielfältigung der Erbsubstanz sind sie in der Lage Genmutationen festzustellen und entsprechende Schlussfolgerungen zu ziehen, etwa die Diagnose einer Laktose-Intoleranz (Milchzuckerunverträglichkeit).

Spezialisten/-innen für labormedizinische Analytik übernehmen oft die Gesamtleitung eines medizinischen Labors oder die Leitung eines Fachbereichs. In dieser Funktion obliegen ihnen nebst betriebswirtschaftlichen Aufgaben und der Führung des Teams, z.B. der medizinisch-technischen Assistentinnen bzw. Biomedizinischen Analytiker, die Kundenberatung, das Qualitätsmanagement, etwa durch Supervision der Analysen, und die Evaluation neuer Geräte und Methoden. Leiter grösserer Labors, vor allem von Universitätsspitälern, sind öfters auch in Lehre, Forschung und Entwicklung tätig und stehen in Kontakt mit Klinikabteilungen und der medizinischen Fakultät.

Spezialisten/-innen für labormedizinische Analytik arbeiten in Kliniken und Universitätsspitälern sowie in privaten medizinischen Labors mit lokalem, regionalem oder internationalem Kundenkreis.

Ausbildung

Erforderliche/r Ausbildungsweg/e

Master Universitäre HochschuleMaster of Advanced Studies (MAS) Universitäre HochschuleErforderliche Ausbildung:
Studium der Human-, Veterinär- oder Zahnmedizin, Pharmazie, Chemie, Biologie oder Biochemie; Dissertation in einigen Fällen verlangt.
Nachdiplomausbildung der Schweizerischen Akademie der Medizinischen Wissenschaften SAMW (Laborkommission) und des Schweizerischen Verbands der Leiter medizinisch-analytischer Laboratorien FAMH (Foederatio Analyticorum Medicinalium Helveticorum): pluridisziplinär als Spezialist/in in labormedizinischer Analytik FAMH, monodisziplinär als Spezialist/in für klinisch-chemische Analytik FAMH, hämatologische Analytik FAMH, klinisch-immunologische Analytik FAMH, medizinisch-mikrobiologische Analytik FAMH oder medizinisch-genetische Analytik FAMH.

Voraussetzungen

Anforderungen

Weiterbildung


Weitere Informationen