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Chiropraktor/in

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Bildungstypen

Hochschulberuf

Berufsfelder

Gesundheit

Branchen

Medizinische Therapie und Naturheilkunde

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Aktualisiert 03.01.2016

Filme (1)

Chiropraktik studieren an der Uni Zürich
Chiropraktik studieren an der Uni Zürich

Chiropraktik studieren an der Uni Zürich

Film zur Chiropraktik-Ausbildung an der Universität Zürich. Gibt einen Einblick in den Beruf und das Studium.
Realisiert im Auftrag der Abt. Chiropraktische Medizin der Universität Zürich an der Uniklinik Balgrist und im Auftrag der Schweizerischen Chiropraktoren Gesellschaft ChiroSuisse.

© Film: Uniklinik Balgrist, Abt. Chiropraktische Medizin

Chiropraktik studieren an der Uni Zürich

Tätigkeiten

Chiroprakto/innen behandeln Krankheiten, Beschwerden und Verletzungen des Bewegungsapparates auf natürlichem Wege, ohne Chirurgie oder Medikamente. Sie untersuchen Patient/innen, erstellen Diagnosen, behandeln, verordnen Therapien und arbeiten eng mit Allgemein- und Spezialärzt/innen sowie Spitälern zusammen.
Die Hauptaufgabe der Chiropraktik besteht darin, Krankheiten, Beschwerden und Verletzungen des Bewegungsapparates, der Nerven, Muskeln und Gelenke vorzubeugen, zu lindern, zu behandeln und zu beheben. Die Tätigkeit des Chiropraktors/der Chiropraktorin ruht auf den vier Säulen Diagnose, Behandlung, Beratung und Betreuung. Die Wirbelsäule, das Becken, die peripheren (= in der äusseren Zone des Körpers liegenden) Gelenke sowie das Nervensystem spielen diagnostisch und therapeutisch eine zentrale Rolle.
Für eine gründliche Anamnese werden neben den üblichen - orthopädischen, rheumatologischen, neurologischen - Untersuchungsmethoden auch spezifisch chiropraktische - statische und dynamische - angewendet (beispielsweise die Palpation). Zusätzlich werden auch radiologische oder laboranalytische Abklärungen selber durchgeführt oder angeordnet. Aufgrund der Diagnose legen Chiropraktor/innen fest, welche vorbeugenden und therapeutischen Massnahmen zu ergreifen sind und besprechen mit den Betroffenen das weitere Vorgehen.
Die eigentliche chiropraktische Behandlung besteht aus einer spezifischen, mit einem minimalen Kraftaufwand ausgeführten manuellen Einwirkung auf ein in seiner Funktion gestörtes Gelenk. Dadurch werden Gelenksblockaden und muskuläre Verspannungen gelöst und somit Schmerzen behoben oder zumindest gelindert. Die rasche, mit einem Ruck ausgeführte Bewegung ist oft mit einem hörbaren Knacken, nicht aber mit Schmerzen verbunden.
Vorbereitende Massnahmen zur Lockerung verspannter Muskeln wie Massage, Reflextherapie, Ultraschall und Interferenzströme (eine Art Elektrotherapie) gehören ebenfalls zu den Tätigkeiten des Chiropraktors/der Chiropraktorin wie der orthopädische Ausgleich eines verkürzten Beines durch eine Schuhsohlenerhöhung. Ausserdem sind Chiropraktor/innen Ansprechpartner in allen Fragen, welche die Gesundheit betreffen. Sie informieren Patient/innen über Präventionsmöglichkeiten im Bereich Rückenbeschwerden sowie über Bewegung im Allgemeinen und über Ernährung.
Zu den fachlichen kommen administrative Aufgaben hinzu wie Qualitätssicherung im Praxisalltag, das Führen der Patientendossiers und Personalführung.
Chiropraktor/innen arbeiten selbstständig, unabhängig und in eigener Verantwortung, vor allem in privaten Praxen. Sie kontrollieren den Behandlungserfolg regelmässig und passen die Therapie gegebenenfalls an. Bei Bedarf verordnen sie zusätzliche Behandlungen und unterstützende Massnahmen wie Trainingsprogramme oder Physiotherapie. Falls nötig überweisen sie Patient/innen an andere Fachärzte oder an Spitäler.

Ausbildung

Erforderliche/r Ausbildungsweg/e

Bachelor Universitäre HochschuleMaster Universitäre Hochschule

Eidgenössisch anerkannte Matur und bestandener Eignungstest für Zulassung zum Medizinstudium
6 Jahre Studium an der Uni Zürich (3 Jahre Bachelorstudiengang Medizin mit Schwerpunkt Chiropraktik, 3 Jahre Masterstudiengang Chiropraktik) oder einjähriges medizinisches Vorstudium (60 ECTS) in der Schweiz und 10 Semester Studium an einer vom Eidgenössischen Departement des Innern anerkannten chiropraktischen Hochschule im Ausland (Dänemark, Frankreich, Grossbritannien, Kanada, USA)
Zwei Jahre klinische Assistenzzeit in der Schweiz mit obligatorischer Weiterbildung an der Schweizerischen Akademie für Chiropraktik
Eidgenössische Fachprüfung Chiropraktik
 

Voraussetzungen

Anforderungen
  • Gute manuelle Fertigkeiten und psychomotorische Fähigkeiten, Selbständigkeit, Organisationssinn, psychologisches Geschick und Einfühlungsvermögen, gute Gesundheit

Weiterbildung

Doktorat oder Spezialisierung (Radiologie, Orthopädie, Neurologie u.a.) in den USA oder in Kanada
Nachdiplomstudium Master of Public Health oder Master of Medical Education in der Schweiz
 

Bemerkungen

Nach Erwerb des eidg. Weiterbildungstitels arbeiten Chiropraktor/innen selbständig und in der Schweiz fast ausschliesslich in Privatpraxen. Die Teilzeitarbeit in Privatpraxen scheint zunehmend an Bedeutung zu gewinnen. Die Berufsaussichten werden zurzeit von der SCG (Schweizerische Chiropraktorengesellschaft) als gut bis sehr gut eingeschätzt. Die Leistungen der Chiropraktor/innen werden von der Grundversicherung der Krankenkassen, der Unfall-, Militär- und Invalidenversicherung sowie auch von Privatversicherungen übernommen. Lebenslange berufliche Fortbildung wird sowohl vom Berufsverband als auch von den Behördern vorgeschrieben.

Weitere Informationen

Adressen

ChiroSuisse Schweizerischer Chiropraktoren-Gesellschaft SCG
Sulgenauweg 38
3007 Bern
Tel.: 031 371 03 01
Fax: 031 372 26 54
URL: http://www.chirosuisse.info
E-Mail:

Links

Universität Zürich, Studium Chiropraktik