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Goldschmiedemeister/in (HFP)

Goldschmiedemeister/innen führen einen Betrieb der Schmuckbranche nach unternehmerischen Grundsätzen, übernehmen anspruchsvolle Planungs- und Kommunikationsaufgaben und bearbeiten Gestaltungsaufträge.

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Kategorien
Bildungstypen

Weiterbildungsberuf

Berufsfelder

Gestaltung, Kunst

Branchen

Kunst & Kunsthandwerk

Swissdoc

0.822.55.0

Aktualisiert 31.10.2013

Tätigkeiten

Goldschmiedemeister/innen führen ein eigenes Atelier oder sind in grösseren Betrieben der Schmuckbranche als leitende Angestellte tätig. In diesen Funktionen sind sie für organisatorische und administrative Aufgaben zuständig: Sie erarbeiten Businesspläne, führen die Betriebsrechnung und die Finanzbuchhaltung, erledigen Lohnabrechnungen, planen und realisieren Marketingmassnahmen, besorgen die Kommunikation und führen die Mitarbeitenden.

Je nach Betriebsgrösse bleibt Goldschmiedemeistern und -meisterinnen mehr oder weniger Zeit für praktische Arbeiten. Sie übernehmen Gestaltungsaufträge vom ersten Kundenkontakt über den Kostenvoranschlag bis zur Abrechnung. In der Beratung gehen sie auf die Wünsche der Kunden und Kundinnen ein und erarbeiten aufgrund dieser Vorgaben Lösungsvorschläge. Zur Darstellung von Schmuckideen bedienen sie sich zeichnerischer und malerischer Techniken sowie plastischer Darstellungsmethoden.

Goldschmiedemeister/innen sind für die sach-, material- und personalgerechte Arbeitsvorbereitung zuständig. Sie erstellen technische Zeichnungen, berechnen das benötigte Material, planen den Einsatz der benötigten Werkzeuge und Einrichtungen, ermitteln den Zeitaufwand und berücksichtigen diesen in der Personalplanung. Sie bestimmen die Fertigungstechnik, leiten die Mitarbeitenden an und überwachen die fach- und termingerechte Ausführung der Aufträge. Im Atelier sorgen sie auch dafür, dass die Vorschriften zur Unfallverhütung eingehalten werden.

Goldschmiedemeister/innen verfügen über fundierte Kenntnisse in Gemmologie. Sie untersuchen Edel- und Schmucksteine auf Echtheit, Reinheit sowie Farbe und bestimmen deren Gewicht. Mit ihren Grundkenntnissen im Fassen von Edelsteinen sind sie in der Lage, Fassungen zweckmässig zu konstruieren.

Bei den meisten Goldschmiede-Arbeiten steht die Einzigartigkeit im Vordergrund. Deshalb wird von Goldschmiedemeistern und -meisterinnen nicht nur handwerkliches Geschick und vertieftes Fachwissen erwartet, sondern auch Kreativität. Um den Ansprüchen ihrer Kundschaft gerecht zu werden, suchen sie immer wieder nach neuen Gestaltungsmöglichkeiten.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. genehmigtes Reglement vom 27.10.2003 (in Revision)

Prüfungsvorbereitung

Die für die Prüfung erforderlichen Qualifikationen werden in der Regel in Form von Kursen erworben. Das Reglement und die Wegleitung sind beim Verband Schweizer Goldschmiede und Uhrenfachgeschäfte VSGU erhältlich.

Bildungsangebote

Über Ausbildungsmöglichkeiten informiert das Sekretariat des VSGU in Bern.

Dauer

3 bis 4 Semester, berufsbegleitend

Geprüfte Fächer

Gemmologie, Fassen, Plastisches Gestalten, Schmuckdarstellung, Stilkunde, Neue Technologien, Arbeitsvorbereitung, Fertigungstechniken, Produktionsmethoden, Kostenrechnung, Kalkulation, Firmengründung / -übernahme, Rechnungswesen, Rechtskunde, Korrespondenz, Personalführung, Unternehmensführung, Versicherungswesen, Sicherheitsdispositiv, Kommunikation, Marketing und Verkauf

Abschluss

Eidg. anerkanntes Diplom "Goldschmiedemeister/in"

Voraussetzungen

Vorbildung

Bei Prüfungsantritt erforderlich:

  • abgeschlossene Grundbildung als Goldschmied/in EFZ (Fachrichtung Goldschmieden) oder gleichwertige Ausbildung
  • 3 Jahre Berufspraxis als Goldschmied/in
  • berufspädagogische Qualifikation gemäss BBV Art. 44 (Berufsbildner/innen- bzw. Lehrmeister/innen-Kurs)
Anforderungen
  • Freude am Einarbeiten und Motivieren von Mitarbeitenden und Lernenden
  • Organisationstalent
  • Verhandlungsgeschick
  • Ideenreichtum und Kreativität

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Schulen für Gestaltung und Berufsfachschulen sowie des Verbandes Schweizer Goldschmiede und Uhrenfachgeschäfte VSGU

Fachhochschule

Studiengänge in verwandten Bereichen, z. B. Bachelor of Arts (FH) in Produkt- und Industriedesign

Berufsverhältnisse

Goldschmiedemeister/innen führen meistens ein eigenes Goldschmiede-Atelier. In Frage kommen für Goldschmiedemeister/innen auch leitende Funktionen in einem Unternehmen der Schmuckbranche, wo sie als Atelierchef/in oder in der Geschäftsführung eingesetzt werden.

Weitere Informationen

Adressen

Verband Schweizer Goldschmiede und Uhrenfachgeschäfte VSGU
Schmiedenplatz 5
Postfach 258
3000 Bern 7
Tel.: 031 329 20 72
Fax: 031 329 20 75
URL: http://www.detail.ch
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