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Kaufmann/-frau EFZ Spitäler/Kliniken/Heime

Kaufleute Spitäler/Kliniken/Heime betreuen den Verwaltungsbereich von Betrieben des Gesundheitswesens. Sie arbeiten in der Patientenadministration sowie im Finanz- und Rechnungswesen, Einkauf, Human Resources oder Sekretariat.

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Kategorien
Bildungstypen

Grundbildung (Lehre)

Berufsfelder

Wirtschaft, Verwaltung - Gesundheit - Bildung, Soziales

Branchen

Administration / Sachbearbeitung / Sekretariat - Hauswirtschaft / Facility Management - Versicherungen - Verwaltung

Swissdoc

0.611.105.16 - 0.611.106.17

Aktualisiert 24.05.2019

Filme (1)

Kaufmann/Kauffrau EFZ – Film mit Berufstätigen aus vier Branchen
Kaufmann/Kauffrau EFZ – Film mit Berufstätigen aus vier Branchen

Kaufmann/Kauffrau EFZ – Film mit Berufstätigen aus vier Branchen

Der Film stellt stellvertretend und in Kurzform die wichtigsten Tätigkeiten im Beruf Kaufmann/-frau EFZ vor. Die jungen Berufsleute arbeiten in den Branchen «Handel», «Bank», «Treuhand/Immobilien» und «Spitäler/Kliniken/Heime».

Der Film aus der Reihe «EinBlick auf...» entstand in Zusammenarbeit mit der Schweizerischen Konferenz der kaufmännischen Ausbildungs- und Prüfungsbranchen SKKAB.

© 2016 – Echo Film B & W – SDBB | CSFO

Kaufmann/Kauffrau EFZ – Film mit Berufstätigen aus vier Branchen

Tätigkeiten

Kaufleute Spitäler/Kliniken/Heime arbeiten im Gesundheitswesen. In der Patientenadministration sind sie für die administrative Verarbeitung von Diagnosen, Behandlungen und Therapien von Kranken und Verunfallten verantwortlich. Der Kontakt mit diesen neueintretenden Patienten ist wegen ihrer Krankengeschichte nicht immer einfach. Daher benötigen die Berufsleute viel Einfühlungs­vermögen.

Kaufleute Spitäler/Kliniken/Heime nehmen die für die Patientendossiers erforderlichen Informationen auf und geben sie am PC ein. Sie wissen Bescheid über Datenschutzvorschriften, Patientenrechte und -pflichten und wie sie diese anzuwenden haben. Die erbrachten Leistungen rechnen sie nach den gültigen Tarifen ab und stellen sie den Patientinnen respektive dem Krankenversicherer in Rechnung.

Im Finanz- und Rechnungswesen übernehmen Kaufleute Spitäler/Kliniken/Heime Aufgaben in der Finanz- und Betriebsbuchhaltung, im Zahlungsverkehr und bei der Budgetplanung. Zudem berechnen sie betriebswirtschaftliche Kennzahlen und erstellen Statistiken, die sie auswerten.

In Gesundheitsunternehmen befassen sich Kaufleute Spitäler/Kliniken/Heime mit dem Einkauf von Büromaterial sowie medizinischen und technischen Waren und Geräten. Wenn eine grössere Anlage erworben werden soll, prüfen sie die Vor- und Nachteile eines Leasings oder einer Miete. Zusätzlich sind sie dafür verantwortlich, dass Abfälle in ihrem Betrieb umweltgerecht entsorgt werden.

Im Bereich Human Resources gehören die Rekrutierung, Administration und Betreuung von Mitarbeitenden sowie die Lohnbuchhaltung zu den Aufgaben von Kaufleuten Spitäler/Kliniken/Heime. Sie sind auch Ansprechpersonen, wenn es um Fragen zum Arbeits- und Sozialversicherungsrecht oder zu Arbeitszeitmodellen geht. Des Weiteren sind sie zuständig für die Weiter- und Fortbildung der Angestellten.

Ausbildung

Grundlage

Eidg. Verordnung vom 26.9.2011 (Stand am 1.5.2017)

Dauer

3 Jahre

Profil

  • B-Profil: Basis-Grundbildung 
  • E-Profil: erweiterte Grundbildung
  • E-Profil mit Berufsmaturität

Profil-Wechsel möglich

Bildung in beruflicher Praxis

In einem Spital, einer Klinik oder einem Heim

Schulische Bildung

  • 1./2. Jahr: 2 Tage pro Woche an der Berufsfachschule
  • 3. Jahr: 1 Tag pro Woche bzw. 2 Tage (Berufsmaturität)

Berufsbezogene Fächer

  • Deutsch
  • Fremdsprache (B-Profil) bzw. 2 Fremdsprachen (E-Profile)
  • Wirtschaft/Gesellschaft
  • Information/Kommunikation/Administration

Überbetriebliche Kurse

Zu verschiedenen Themen

Berufsmaturität

Während der Grundbildung nur mit dem E-Profil möglich

Abschluss

Eidg. Fähigkeitszeugnis ­"Kaufmann/-frau EFZ"

Voraussetzungen

Vorbildung

  • obligatorische Schule mit mittleren oder hohen Anforderungen abgeschlossen
  • Besuch der Berufsmaturitätsschule mit bestandener BMS-Aufnahmeprüfung möglich
  • Tastaturschreiben (Fertigkeit muss vor Lehrbeginn erworben werden)

Anforderungen

  • mündliche und schriftliche Sprachgewandtheit
  • Fremdsprachenkenntnisse
  • gute Auffassungsgabe
  • Zuverlässigkeit
  • Kontaktfreude
  • Organisationsfähigkeit
  • Flair für Zahlen
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Freude an Computerarbeit
  • Selbstständigkeit

Weiterbildung

Kurse

Angebote von Fach- und Berufsfachschulen sowie von H+ Bil­dung

Berufsprüfung (BP)

Mit eidg. Fachausweis: Spitalfachmann/-frau, Krankenversicherungs-Fachmann/-frau, So­zialversicherungs-Fach­mann/-frau, HR-Fachmann/-frau, Direktionsassistent/in, Führungsfachmann/-frau usw.

Höhere Fachprüfung (HFP)

Dipl. Spitalexperte/-expertin, dipl. Krankenversicherungs-Experte/-Expertin, dipl. Sozialversicherungs-Experte/-Expertin usw.

Höhere Fachschule

Dipl. Betriebswirtschafter/in HF

Fachhochschule

Bachelor of Science (FH) in Betriebsökonomie

Berufsverhältnisse

Kaufleute Spitäler/Kliniken/Heime arbeiten im Verwaltungsbereich von Spitälern, Kliniken und Heimen, Rehabilitations- und Therapiezentren, Kurhäusern oder auch in Gesundheitsdirektionen. In grösseren Institutionen können sie sich auf ein bestimmtes Gebiet spezialisieren.

Weitere Informationen

Adressen

H+ Bildung
Rain 36
5000 Aarau
Tel.: +41 62 926 90 00
URL: http://www.hplus-bildung.ch
E-Mail:

berufsberatung.ch