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Porträt: Michela De Benedetti

Michela De Benedetti hat ihren Traum von der Selbstständigkeit erfüllt: Zusammen mit ihrem Lebenspartner hat sie ein Geschäft für vegane Produkte eröffnet. Im folgenden Porträt erzählt die 45-Jährige von den Vorbereitungen auf die Eröffnung und ersten Herausforderungen auf dem Markt.

Ein neuer grüner Planet

Michela De Benedetti an der Ladentheke ihres Geschäfts Green Planet.
Michela De Benedetti an der Ladentheke ihres Geschäfts Green Planet. © SDBB, Foto Viola Barberis
Michela De Benedetti an der Ladentheke ihres Geschäfts Green Planet.

Michela De Benedetti an der Ladentheke ihres Geschäfts Green Planet. © SDBB, Foto Viola Barberis

"Wir wussten, dass es in unserer Region noch nichts Vergleichbares gab, dass aber durchaus eine Nachfrage bestand. Nun sind wir hier das einzige vollkommen vegane Geschäft", dies die Antwort von Michela De Benedetti auf die Frage, weshalb sie sich für die Selbstständigkeit entschieden hat. Das Projekt entspringt einem Lebensstil, den sie und ihr Lebenspartner seit langem pflegen: «Wir leben beide vegan. Das Bedürfnis, unsere Ideale mit anderen zu teilen, hat uns zu diesem Schritt bewogen.

Ihr Geschäft ist eher klein, aber die Regale bieten eine grosse Auswahl: rein pflanzliche Reformkost und -getränke sowie palmölfreie Produkte, von Knabbersnacks über Biscuits bis hin zu veganem Käse und Pflanzenmilch. "Wir führen auch Waschmittel, Make-up und Haarfärbemittel." Der Name, der die Schaufenster ziert, ist Programm: "Green Planet". Aber so einfach ist das Leben auf dem neuen Planeten noch nicht.

Mit beiden Füssen fest auf dem Boden

"In den ersten Monaten verdient man wenig und es fallen viele Ausgaben an: Da gilt es durchzuhalten." Bis das Geschäft dann schwarze Zahlen schreibt, dauert es noch etwas länger. Dank einem soliden Startkapital kann Michela De Benedetti dieser Situation die Stirn bieten: «Mit unseren Ersparnissen halten wir das Projekt über Wasser: Neben den Investitionen in das Geschäft müssen auch die täglichen Ausgaben beglichen werden.» So kann es denn auch gut sein, dass Michela De Benedettis Lebenspartner bald wieder in den Malerberuf zurückkehrt: "Es wäre sehr beruhigend, noch eine zusätzliche Einnahmequelle zu haben, auch wenn es nur eine Teilzeitstelle wäre."

Vor der Eröffnung konzentrierten sich Michela de Benedetti und ihr Lebenspartner vor allem auf die Suche nach geeigneten Lieferanten: "Das hat uns viel Zeit und Energie gekostet. Das beste Angebot erhielten wir aus Italien, das bedeutet aber auch höhere Transportkosten und Einfuhrzölle."

Wertvolle Unterstützung

Weder Michela de Benedetti noch ihr Lebenspartner haben kaufmännische Erfahrung. Ihr Projekt konnten sie nicht zuletzt dank kantonalen Angeboten verwirklichen. So hat Michela einige der Kurse belegt, welche die kantonale Fachstelle Selbstständigkeit anbietet, etwa zu den Themen Rechtliche Grundlagen, Marketing und Buchhaltung. Die Fachstelle bietet auch Beratung für die ersten Schritte in die Selbstständigkeit: "Vor der Eröffnung hatten wir fachmännische Unterstützung bei der Ausarbeitung des Businessplans, und eine Beraterin des Kantons unterstützt uns nach wie vor bei der Buchhaltung und weiteren administrativen Belangen."

Work in progress

Eine gute Kundenvernetzung ist heute das A und O im Marketingbereich. "Wir erneuern gerade unsere Website, um auch das Online- Geschäft in Gang zu bringen. Auf Instagram und Facebook informieren wir über neue Produkte und teilen täglich vegane Rezepte." Eines ist sicher: Man muss sich auf dem Laufenden halten und sich anpassen können. So macht sich Michela de Benedetti bereits Gedanken über den aktuellen Standort des Geschäfts: "Wir haben gemerkt, dass der Fussgängerfluss in der Strasse eher mässig ist. Es kann also gut sein, dass wir umziehen."



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