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Gesundheitsförderung und Prävention: Studium selbst erlebt

Wie erfolgte die Studienwahl? Wie wird dieses Fach vermittelt? Ein Einblick in den Hochschul-Alltag

Neue Perspektiven haben mir die Augen geöffnet

M.R. studiert Gesundheitsförderung und Prävention im 5. Semester an der Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW.

Wie sind Sie zu dieser Studienwahl gekommen?

In meiner Ausbildung zur Fachfrau Gesundheit habe ich immer wieder festgestellt, dass die Prävention vernachlässigt wird. So befanden sich beispielsweise Patientinnen im Spital, deren Krankheiten durch präventive Massnahmen hätten verhindert werden können. Auch im Spital selbst wurde kleinen vorbeugenden Massnahmen, wie beispielsweise dem regelmässigen Lüften, der Lagerung oder der Bewegung von Patienten zu wenig Rechnung getragen. Als ich dann dabei war, mein Studium zu wählen, wusste ich, dass ich mich in diese Richtung entwickeln möchte. Somit war der Studiengang Gesundheitsförderung und Prävention für mich die perfekte Option.

Wie lief diese ab und wie haben Sie sich darauf vorbereitet?

Wir hatten eine schriftliche Prüfung, in welcher es darum ging, komplexe Texte zu lesen und die richtige Antwort auszuwählen. Im zweiten Teil wurden wir in kleine Gruppen eingeteilt und mussten eine Aufgabe im Team lösen. Zum Abschluss gab es noch ein Einzelgespräch, in welchem es um die persönliche Motivation ging und um das Lösen von Fallbeispielen. In der Zwischenzeit hat sich der zweite Teil verändert. Er besteht aus mehreren Kurzinterviews. Die kann man sich als Parcours mit verschiedenen Interviewstationen vorstellen, die auch kleine Rollenspiele beinhalten können.
Um mich auf das Eignungsverfahren vorzubereiten, habe ich die Probeaufgaben (siehe Website) mehrfach gelöst und mir Gedanken über die Themenbereiche Gesundheitsförderung und Prävention gemacht.

Was gefällt Ihnen an Ihrem Studium besonders?

An meinem Studium gefällt mir sehr, dass es sehr breit ausgelegt ist und dennoch über eine fachliche Richtung verfügt. Auch die Kombination von Gesundheitsthemen und das Erlernen von Kompetenzen, die in verschiedenen Bereichen eingesetzt werden können – wie z.B. Projektmanagement oder das Führen von Konfliktgesprächen - finde ich sehr interessant.
Weiter haben die Dozierenden die Prävention und Gesundheitsförderung aus einer ganz neuen Perspektive an uns Studierende herangetragen. Das hat mir die Augen geöffnet. So ging es in einer, der für mich zentralsten Vorlesungen darum, wie ich Gesundheit für mich definiere, was Krankheit und Gesundheit überhaupt sind.
Im Laufe des Studiums habe ich zudem realisiert, dass es in der Gesundheitsförderung und Prävention nicht nur um das biologische Fachgebiet geht, sondern auch soziale, politische und wirtschaftliche Aspekte eine zentrale Rolle spielen.
Während des Praktikums, für mich ein weiterer Höhepunkt des Studiums, kann ich das Gelernte nun praktisch anwenden. Zudem ermöglicht es mir einen Studienschwerpunkt zu setzen und ich merke gleichzeitig gut, in welche Richtung es mich beruflich zieht.

Was war das Thema Ihrer letzten Projektarbeit?

Im letzten Semester haben wir ein Projekt zum Thema Gesundheitsförderung von Personen, welche Angehörige pflegen, gemacht. Die Idee war es, eine Koordination auf Gemeindeebene für pflegende Angehörige aufzubauen und damit die Belastung (physisch und psychisch) der pflegenden Angehörigen zu verringern. Die angedachte Koordinationsstelle umfasste zum einen finanzielle Unterstützung, aber auch Kurse und die Vernetzung von Unterstützungsangeboten.

Arbeiten Sie neben dem Studium?

Seit Beginn des Studiums bin ich nebenher erwerbstätig. Einerseits im Projektmanagement am Universitätsspital Zürich, andererseits in der Pflege. Diese Kombination erleichtert es mir sehr, die Theorie zu verstehen und auf verschiedene Situationen zu übertragen. Dabei bleibt mir für Sport und Hobbies stets ausreichend Zeit.

Wo sehen Sie Ihre berufliche Zukunft?

Ich interessiere mich sehr für das betriebliche Gesundheitsmanagement, in diesem Bereich mache ich auch mein Praktikum. Dieses absolviere ich in der Pflegeentwicklung der Rehabilitationsklinik Valens. Ich führe Projekte durch und evaluiere diese. Aktuell läuft beispielsweise ein Projekt mit dem Ziel, die Bedingungen für das Pflegepersonal anzupassen und zu verbessern. Was ich mir aber auch gut vorstellen könnte, wäre in die Beratung einzusteigen.



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