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Studienrichtung Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik

Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik ist – wie der Name schon andeutet, im Schnittbereich von Heilpädagogik und Sozialpädagogik angesiedelt.

Fachgebiet

Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik
Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik, © Rev Dan Catt

Der Fokus der Klinischen Heilpädagogik und Sozialpädagogik liegt auf der Erziehung, Bildung, Förderung, Unterstützung und Betreuung von Menschen mit einer Behinderung oder solchen, die von Behinderung bedroht sind, in ihrem sozialen Umfeld.

Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik

Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik, © Rev Dan Catt

Studium

Studieninhalte

Das Studium umfasst einerseits spezifische heil- und sonderpädagogische Inhalte wie differentielle Sonderpädagogik, Geistigbehinderten- und Verhaltensauffälligenpädagogik, Heilpädagogische Früherziehung, Heilpädagogik und Sozialpädagogik, anderseits Grundlagen von Nachbarwissenschaften wie Neuropsychologie, Etwicklungspsychopathologie  und –neurologie. Ausserdem werden wissenschaftliche Methoden wie Verhaltensbeobachtung, Diagnostik und Statistik vermittelt. Praktika sind integrale Bestandteile des Studiums und werden in spezifischen Lehrveranstaltungen reflektiert

S. O. studiert Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik im 4. Semester an der Universität Freiburg

«Besonders interessant waren für mich neben den Vorlesungen in allgemeiner Heilpädagogik und Verhaltensauffälligenpädagogik die verschiedenen Einblicke in die medizinischen und neuropsychologischen Grundlagen.»

Mehr dazu

Anforderungen

Wie für andere heilpädagogische Ausbildungen und Berufe braucht es Interesse an den Themen rund um Behinderung, Förderung und Integration, Freude an der Arbeit mit speziellen Menschen, Geduld, Einfühlungsvermögen, Humor und Kreativität sowie ein Verständnis für systemische Wechselwirkungen zwischen Individuen und ihrem sozialen Umfeld.

Anerkennung

Der Bachelorabschluss in Klinischer Heilpädagogik und Sozialpädagogik führt – im Gegensatz zu den Bachelorstudiengängen in Logopädie und Psychomotoriktherapie sowie den Masterstudiengängen in Sonderpädagogik mit Schwerpunkt Heilpädagogische Früherziehung oder Schulische Heilpädagogik – nicht zu einem von der Schweizerischen Konferenz der kantonalen Erziehungsdirektoren EDK anerkannt Diplom.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Beruf

Tätigkeitsfelder

Klinische Heilpädagoginnen und Heilpädagogen erziehen, bilden, begleiten, unterstützen und fördern Menschen mit einer geistigen oder mehrfachen Behinderung sowie verhaltensauffällige Kinder und Jugendliche im ausserschulischen Bereich. Ihr Aufgabengebiet überschneidet sich mit dem von Sozialpädagoginnen und –pädagogen. Zum Klientel gehören insbesondere geistig und mehrfach behinderte Kinder, Jugendliche und Erwachsene sowie Kinder und Jugendliche mit Verhaltensauffälligkeiten und ihr jeweiliges soziales Umfeld.

Mögliche Arbeitsfelder sind ambulante, teilstationäre oder stationäre Institutionen für Kinder, Jugendliche und Erwachsene wie Heime, Wohngruppen, psychiatrische Kliniken, Pflegefamilien, Jugendtreffs, Bildungsstätten, Werkstätten, familienunterstützende Dienste, Volkshochschulen mit Kursen für Behinderte, Bildungsklubs u.a.m.

Laufbahn und Stellensuche

  • Beschäftigung
    Tipps und Hinweise zum Stellenmarkt, zur Stellensuche, zum Bewerbungsverfahren und zu Lohnfragen

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Im Anschluss an das Bachelor-Studium in  Klinische Heilpädagogik und Sozialpädagogik kann ein Master-Studium in Schulischer Heilpädagogik, Heilpädagogischer Früherziehung, oder Sonderpädagogik absolviert werden (siehe dort) mit dem Ziel, die beruflichen Qualifikationen zu erweitern, sich einen neuen Tätigkeitsbereich zu erschliessen oder sich zusätzliches Fachwissen für eine neue Funktion zu erarbeiten (z.B. in der Verwaltung, in der Lehre, in der Forschung oder in der Führung).

Andere mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise: