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Studienrichtung Indogermanistik

Grundsätzlich steht in allen Sprach- und Literaturwissenschaften eine vergleichende und sprachübergreifende, zum Teil auch historische Betrachtung des Phänomens "Sprache" im Vordergrund.

Fachgebiet

Historische Sprachwissenschaft

Indogermanistik
Indogermanistik

Die Historische Sprachwissenschaft untersucht sowohl die historische Veränderung konkreter Einzelsprachen und Sprachfamilien als auch die zugrunde liegenden allgemeinen Phänomene mit Hilfe der historischen Methode. Ihre geschichtliche Wurzel liegt in der Indogermanistik, neben die heute die Historische Linguistik getreten ist. Die Historische Linguistik baut auf den Methoden und Ergebnissen der Indogermanistik auf. Sie versucht aber insbesondere, diese Methoden durch Anwendung auch auf nichtindogermanische Sprachen und Sprachfamilien zu überprüfen und zu erweitern sowie durch eine intensivere Untersuchung von Sprachwandel das Verständnis der allgemeinen diachronen  Prozesse zu fördern.

Indogermanistik

Indogermanistik

Indogermanistik

Die Indogermanistik befasst sich mit der Rekonstruktion der indogermanischen Ursprache. Deren Abkömmlinge machen die zahlenmässig meistgesprochene Sprachfamilie der heutigen Welt aus. Die Rekonstruktion deren Ursprache setzt das philologische Verständnis der bezeugten Einzelsprachen (z.B. Anatolisch, Griechisch, Indisch, etc.) voraus. So dient die Indogermanistik als intellektueller Anker und Gewissen der Linguistik. Gleichzeitig ist das Erforschen dieser Ursprache ein Erforschen der Indogermanen und ihrer Kultur.

Studium

Studieninhalte

Indogermanistik wird nur an der Universität Zürich angeboten. An der Universität Bern kann das Fach Linguistik gewählt und dann der Schwerpunkt Historische Linguistik belegt werden.
Wer Indogermanistik studiert, kann sich darauf einstellen, viel Zeit mit dem Lesen von Texten (teilweise auch sehr alter Quellen) zu verbringen. Die Produktion von Texten (z.B. Seminararbeiten, Bachelorarbeit) nimmt ebenfalls viel Raum im Studium ein. Ein grosser Teil – etwa die Hälfte der gesamten zu investierenden Zeit – wird zu Hause oder in der Bibliothek gearbeitet. Hier werden die Texte für die Seminare gelesen sowie Referate und Arbeiten geschrieben. Selbständigkeit und Motivation sind also unerlässlich.

M.F. studiert im vierten Semester an der Uni Zürich Indogermanistik und Latein im Hauptfach.

«Nachdem sich mir die Sprache der Römer und das Wissen um die Tragweite für die Kultur Europas geöffnet hatte, wandte ich mich den Griechen zu.»

Mehr dazu

Anforderungen

Wer ein Studium der Sprachwissenschaften ins Auge fasst, sollte ein vertieftes Interesse an der genauen Analyse des Aufbaus, der Herkunft und des Gebrauchs verschiedener Sprachen haben. Die Lust am Vergleichen, Schlussfolgern, Schreiben von Texten, Vortragen bzw. am mündlichen vermitteln, am Lesen von zum Teil historischen Quellen sowie am Lernen von alten und neuen Sprachen sind unerlässlich.

Sprachliche Voraussetzungen

Für die Studienfächer  an den Universitäten werden häufig Latein- oder Griechischkenntnisse sowie das Beherrschen modernere Sprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch vorausgesetzt. Es gibt jedoch Ausnahmen. Die Webseiten der Universitäten und Fachhochschulen beinhalten aktuelle Informationen.

Forschungsschwerpunkte

Ziel des Studiums ist der Erwerb von Kenntnissen über die Grammatik und Philologie der altindogermanischen Sprachen und über die Methoden der vergleichenden Linguistik, vor allem der historisch-vergleichenden Rekonstruktion der postulierten urindogermanischen Sprache. Die sorgfältige Behandlung von grossen Datenmengen, ein Auge für das entscheidende Detail und die Fähigkeit, eigene Ideen zu entwickeln und mündlich und schriftlich verständlich zu vermitteln, sind dafür unerlässlich. Die sprachliche Grundlage bilden die drei ältest bezeugten indogermanischen Dialekte bzw. Sprachzweige Vedisch, Griechisch und Anatolisch, zum Gesamtbild aber tragen auch Iranisch, Italisch, Germanisch, Keltisch, Slawisch, Baltisch, Tocharisch, Armenisch, Albanisch und die "Trümmersprachen" Wichtiges bei.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Beruf

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Weiterbildungen lohnen sich dann, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Im Idealfall werden sie berufsbegleitend – im dazu passenden Arbeitsgebiet – absolviert. Also zuerst Job, dann Weiterbildung. Natürlich ist dies nicht immer möglich. Es muss aber beachtet werden, dass bei Schwierigkeiten beim Berufseinstieg eine Weiterbildung nicht unbedingt die beste Strategie ist.
Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise: