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Studienrichtung Klassische Philologie

Wer Klassische Philologie studiert, beschäftigt sich mit griechischer und/oder lateinischer Sprache und Literatur des Altertums. Das heisst, mit griechischen und lateinischen Texten von den Anfängen der Überlieferung bis in die Spätantike.

Fachgebiet

Klassische Philologie
Klassische Philologie

Klassische Philologie umfasst die Studienfächer "Griechische Sprach- und Literaturwissenschaft" (Gräzistik) und "Lateinische Sprach- und Literaturwis-senschaft" (Latinistik). Neben Dichtung und Prosa werden Geschichtsschrei-bung, Rhetorik und Philosophie behandelt; aber auch Fachprosa, besonders aus dem Bereich der Naturwissenschaften und der Medizin, ferner Briefe, Schultexte und Gelegenheitstexte aller Art. Im Vordergrund aber steht die Auseinandersetzung mit den Meisterwerken der Dichtung und Prosa, den „Klassikern" im engeren Sinn wie Homer, Sappho, Vergil oder Platon und Cicero.

Klassische Philologie

Klassische Philologie

Studium

Studieninhalte

Als Textwissenschaft erschliesst die Klassische Philologie die schriftlichen Zeugnisse der Antike (ca. 1500 v. Chr. bis 500 n. Chr.). Dies geschieht über eine fundierte Kenntnis der Sprachen, der literarischen Gattungen, deren Stils und dem Wissen um mögliche Probleme in der Entwicklungs- und Überlieferungsgeschichte. Indem sie sich auch mit Fragen nach der Rezeption antiker Texte bis in die heutige Zeit beschäftigt, trägt die Klassische Philologie wesentlich zur Erforschung der europäischen Geistesgeschichte bei. Sie berührt dabei grundlegende Aspekte kultureller Identität und literaturgeschichtlicher Entwicklungen.

B. G. studiert im 7. Semester Lateinische Sprach- und Literaturwissenschaft und Klassische Archäologie an der Universität Zürich.

«Latein zu studieren bedeutet nicht nur Vokabeln lernen, Grammatik vertiefen und Texte übersetzen, sondern auch in Berührung zu kommen mit Bereichen wie Philosophie, Rhetorik, Mythologie, Religion und Recht.»

Mehr dazu

Anforderungen

Wer sich für ein Studium der Klassischen Philologie entscheidet, sollte sich für antike Kultur, Sprache und Literatur interessieren; darüber hinaus aber auch für Philosophie, Kunstgeschichte sowie für politische, juristische und medizinische Fragestellungen. Die Grundlage bildet ein ausgeprägtes Interesse an Griechisch und Latein, an der Vertiefung der Sprachkenntnisse, an linguistischen Fragestellungen und Übersetzungsarbeit.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Das Hochschulstudium in den alten Sprachen qualifiziert in erster Linie zum Lehrerberuf an Maturitätsschulen (mit Weiterbildung für das Höhere Lehramt) und zur wissenschaftlichen Arbeit (mit einer Doktorarbeit). Die Palette der weiteren Berufe ist vielfältig. Häufig sind Klassische Philologinnen und Philo-logen in Berufsfeldern anzutreffen, die auch anderen Geisteswissenschaft-ler/innen offenstehen, je nach Zweitfach, Weiterbildung, individueller Erfah-rung etwa in: allgemeinen Bibliotheken und in Informations- und Dokumenta-tionsabteilungen, im Journalismus, in Verlagen, im diplomatischen Dienst usw.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Das Hochschulstudium in den Alten Sprachen ist in erster Linie eine wissenschaftliche Ausbildung. Ob man sich für eine Tätigkeit als Lehrerin, wissenschaftlicher Mitarbeiter oder auf einem anderen Berufsgebiet entscheidet: Es braucht weitere Aus- und Weiterbildungsschritte. Zukünftige Gymnasiallehrer/innen wählen die Zusatzausbildung für das Höhere Lehramt. Wer eine wissenschaftliche Laufbahn anstrebt, wird eine Dissertation verfassen. Der Weg in den Journalismus, in Bibliotheken und Archive oder in eine Tätigkeit im kulturellen Bereich (Kulturmanagement, Museumsarbeit) geht oft über ein Praktikum und eine berufspraktische Weiterbildung.