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Studienrichtung Rechtswissenschaft

Gesetze und Verordnungen ermöglichen es, unser Umfeld rechtlich zu gestalten, Konflikten vorzubeugen und Streitfälle zu lösen. Durch gesellschaftliche und technologische Weiterentwicklungen kommen immer wieder neue Bereiche hinzu, die geregelt werden müssen.

Fachgebiet

Rechtswissenschaft
© Peter Kirchhoff, pixelio.de

Die Rechtswissenschaft befasst sich mit dem geltenden Recht, seinem historischen, sozialen und politischen Ursprung, seinen Gerenzen und seiner Weiterentwicklung. Es gibt eine sehr grosse Zahl an Rechtsgebieten. Traditionellerweise teilt man das Recht in zwei grosse Zweige ein: das Privatrecht und das Öffentliche Recht. Das Privatrecht regelt die juristischen Beziehungen zwischen Personen (Familienrecht, Erbrecht, Handelsregister- und Firmenrecht etc.) Das Öffentliche Recht ist zur Organisation des Staates bestimmt und ordnet dessen Beziehung zu seinen Bürgerinnen und Bürgern (Völkerrecht, Straft- und Prozessrecht, Steuerrecht etc.)

Rechtswissenschaft

© Peter Kirchhoff, pixelio.de

Angehende Juristinnen und Juristen lernen im Studium, komplexe juristische Sachverhalte zu beurteilen und das geltende Recht unabhängig von ihren eigenen Wertvorstellungen korrekt anzuwenden und zu interpretieren. Sie befassen sich intensiv mit Theorien und Methoden, Funktionen und Grenzen des Rechts.

Studium

Studieninhalte

Rechtswissenschaft an der Universität

Rechtswissenschaft ist ein Monofach. Im Bachelorstudium werden die Grundlagen des Privatrechts und des Öffentlichen Rechts vermittelt. Die Wahlmöglichkeiten sind beschränkt. In Einführungsvorlesungen, in Übungen und im Selbststudium verschaffen sich die Studierenden einen Überblick über die verschiedenen Rechtsgebiete. Je nach Universität kommen Pflichtmodule dazu wie etwa Rechtsgeschichte, Völker- und Europarecht, Wirtschaftsrecht. Die Rechtsgrundlagen werden in Übungsfällen angewendet und diskutiert.
Das Masterstudium ist freier und ermöglicht, Schwerpunkte zu setzen, zum Beispiel in Wirtschaftsrecht, Internationalem und Europäischem Recht, Verwaltungsrecht, Strafrecht und Kriminologie.

Studieninhalte

Wirtschaftsrecht an der Fachhochschule

Die Bachelorstudiengänge beinhalten sowohl wirtschaftliche als auch juristische Fächer. Im Vordergrund stehen die Rechtsfächer. Die juristische Methodik und Arbeitsweise ist ein zentrales Element der Ausbildung.

L. S. interessiert sich schon lange für gesellschaftliche, rechtliche und politische Fragen. Er ist im dritten Semester des Masterstudiums Rechtswissenschaft an der Uni Bern

«Es lohnt sich, viel Zeit in Übungen zu investieren. Durch Übung lernt man, welche Gesetze angewendet werden und wie man einen Fall systematisch löst.»

Mehr dazu

Anforderungen

Flexibles und differenziertes Denken, Bereitschaft, sich vorurteilsfrei in Andersdenkende hineinzuversetzen und vor allem eine sehr gut entwickelte sprachliche Ausdrucksfähigkeit. Juristinnen und Juristen müssen mündlich und schriftlich logisch formulieren und argumentieren können. Sie erkennen und erfassen schnell die rechtliche Relevanz von Sachverhalten, Texten, Aussagen und Ereignissen.
In Studium und Beruf kommt ihnen ihr Interesse an wirtschaftlichen, politischen und sozialen Fragen zugute. Fremdsprachenkenntnisse und Studienaufenthalte im Ausland werden zunehmend wichtiger.

Spezielles

Die Stiftung "Universitäre Fernstudien Schweiz" bietet einen Teilzeit-Bachelor- und Masterstudiengang in Rechtswissenschaft an.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Den "klassischen" Studiengang Rechtswissenschaft gibt es nur an den Universitäten. An Fachhochschulen gibt es Studiengänge in Wirtschaftsrecht. Wer sich nach Abschluss des Studiums zum Rechtsanwalt / zur Rechtsanwältin weiterbilden möchte, benötigt einen universitären Masterabschluss in Rechtswissenschaft.
Personen mit einer gymnasialen Matura, die an einer Fachhochschule studieren möchten, benötigen vor Studienbeginn ein einjähriges Praktikum im Bereich des Studienfachs. Details zu den Anforderungen an das Praktium erfahren Sie bei den Hochschulen.

Fachhochschulen

Zürcher Hochschule für Angewandte Wissenschaften ZHAW

Haute Ecole spécialiséee de Suisse occidentale

Kalaidos Fachhochschule Schweiz

Universitäre Hochschulen

Universitäre Fernstudien Schweiz / Formation universitaire à distance, Suisse

Recht als Minor (Nebenfach): Studierende anderer Fachrichtungen können Teilgebiete der Rechtswissenschaft als Nebenfach mit ihrem Hauptfach kombinieren. Ein Nebenfachstudium in Rechtswissenschaft reicht nicht aus, um später einen juristischen Beruf auszuüben.

Weitere Masterstudiengänge im Umfeld der Rechtswissenschaft

Diese interdisziplinären Studiengänge sind nicht auf den Erwerb des Anwaltspatents ausgerichtet. Teilweise gelten für diese Masterprogramme spezielle Zulassungsbedingungen. Über die genauen Bedingungen informieren die Hochschulen.

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Rechtswissenschaftler/innen studieren praxisnah und steigen meist nahtlos nach Studienabschluss in den Beruf ein. Sie sind tätig in Arbeitsfeldern wie öffentliche Verwaltung, Privatwirtschaft (Handel und Industrie, Banken, Versicherungen, Treuhandgesellschaften), Advokatur, Notariat, nationale und internationale Organisationen, diplomatischer Dienst, Forschung und Lehre. Oftmals arbeiten sie auch freiberuflich in der eigenen Anwaltskanzlei oder als Berater/innen.

Anwälte absolvieren zuerst ein Universitätsstudium der Rechtswissenschaften (bis zum Masterabschluss), das ihnen Kenntnisse in allen wesentlichen Rechtsgebieten verschafft (=Jurist/in). Die Weiterbildung zum Anwalt umfasst eine mindestens einjährige Praxiszeit bei Gerichten oder Anwälten, die nebst einer intensiven Prüfungsvorbereitung der eigentlichen Anwaltsausbildung dient. Nach dem Bestehen der (kantonalen) Anwaltsprüfung sind Jurist/innen berechtigt, den Anwaltsberuf auszuüben.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Juristinnen und Juristen müssen sich ständig weiterbilden; sie können sich auch auf bestimmte Rechtsgebiete spezialisieren.

  • Anwaltspatent: Nach dem Masterexamen beginnen viele ihre Laufbahn in der Absicht, sich die vorgeschriebene Berufspraxis als Grundlage für das Anwaltspatent anzueignen.
  • Dissertation: Für eine akademische Laufbahn ist das Doktorat unumgänglich.
  • Notar/in: Ausbildung und Beruf sind kantonal geregelt (Berufspraxis, Prüfungen).
  • Magisterstudium: (LL.M. Legum Magister, Legum Magistra): meist zweisemestriges universitäres Zusatzstudium, in dem ein Rechtsgebiet vertieft wird.
  • Weiterführende Masters im In- und Ausland: Rechtswissenschaftler/innen haben viele Möglichkeiten, ihr Fachwissen zu vertiefen und sich zu spezialisieren, indem sie einen Master of Advanced Studies (MAS) an einer schweizerischen oder ausländischen Hochschule erwerben.