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Studienrichtung Nanowissenschaften

In einer Welt, in der alles millionenfach kleiner ist als eine winzige Ameise, gibt es für Nanowissenschaftler/innen unendlich viel zu entdecken. In dieser Welt der Atome und Moleküle liegt grosses Potential für die Zukunft.

Fachgebiet

Nanowissenschaften
Nanowissenschaften, ©  CSP / knorre, kadmy

Bei den Nanowissenschaften handelt es sich um einen interdisziplinären naturwissenschaftlichen Fachbereich mit Fokus auf der Nanowelt. Ein Nanometer ist ein Milliardstel Meter (oder auch ein Millionstel Millimeter).
In dieser Welt des Kleinen herrschen andere Gesetzmässigkeiten als in der uns bekannten Makrowelt. Die Nanowissenschaft versucht, diesen besonderen Regeln auf den Grund zu gehen.
In den Nanowissenschaften verschmelzen die klassischen Disziplinen Biologie, Chemie und Physik.
Aus dieser Gemeinsamkeit entstehen zudem neue interdisziplinäre Fragestellungen, die nicht mehr einer einzigen klassischen Disziplin zugeordnet werden können. Rastersonden-Mikroskope ermöglichen die direkte und präzise Beobachtung von Atomen und Molekülen.
Erkenntnisse aus den Nanowissenschaften kommen in zahlreichen Gebieten wie beispielsweise in der Medizin, der Energieversorgung und der Entwicklung von Materialien zur Anwendung.

Nanowissenschaften

Nanowissenschaften, ©  CSP / knorre, kadmy

Studium

Studieninhalte

Um Effekte im Nanometerbereich zu verstehen und neue Technologien zu entwickeln, ist ein grundlegendes Verständnis aller Naturwissenschaften notwendig. Studierende der Nanowissenschaften erhalten deshalb einen tiefen Einblick in die Disziplinen Biologie, Chemie und Physik.
Das Grundstudium vermittelt Grundlagen in den Disziplinen Biologie, Chemie, Mathematik und Physik und eine Einführung in die Nanowissenschaften. Im anschliessenden Aufbaustudium wird das Wissen in den naturwissenschaftlichen Fächern Molekularbiologie, Chemie und Physik
vertieft. Vorlesungen, Übungen, Labor, Projekte sind die hauptsächlichen Unterrichtsformen in den Nanowissenschaften. Blockkurse verschaffen ausserdem eine erste Mitarbeit in Forschungsgruppen. Diese ermöglichen es u.a. herauszufinden, in welchen Bereichen am meisten Interesse besteht.

L.D. ist im sechsten Semester des Bachelorstudiums an der Universität Basel

«Für das Studium sind die Fächer Biologie, Chemie und Physik zentral.»

Mehr dazu

Anforderungen

Für ein Studium der Nanowissenschaften braucht es ein Flair und Interesse für Naturwissenschaften. Biologie, Physik, Chemie und  auch Mathematik und Informatik sind Bestandteil der Ausbildung. Die Universität Basel bietet vor Studienbeginn einen freiwillligen Vorkurs in Mathematik an. Weitere hilfreiche Voraussetzungen sind abstraktes und vernetztes Denken, Offenheit für Neues, eine gewisse Beharrlichkeit sowie Experimentierfreude. Aber auch Neugierde, Kreativität und Phantasie sind wichtig. In der international vernetzten Forschungswelt braucht es gute Englischkenntnisse.

Forschungsschwerpunkte

In der Welt des Kleinen herrschen andere Gesetze als in der uns bekannten Makrowelt. Diese werden unter anderem innerhalb der Nanowissenschaften erforscht und kommen in zahlreichen Gebieten zur Anwendung.
Forschungsthemen sind beispielsweise, Nanocontainer, die Medikamente an einen bestimmten Ort im Körper bringen, neue Technologien zur Energiegewinnung und Speicherung, Erforschung neuer Materialien ect.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Die wichtigsten Arbeitgeber von Nanowissenschaftlerinnen und Nanowissenschaftler sind Hochschulen (Universitäten/ETH), Forschungsinstitute ausserhalb der Hochschulen sowie Industrieunternehmen. Beschäftigungsmöglichkeiten finden sie im Bereich der Forschung, Lehre und Entwicklung.
Während an den Hochschulen eher Grundlagenforschung betrieben wird, dominiert im industriellen Bereich die angewandte und wirtschaftlich verwertbare Forschung. Je nach fachlichem Hintergrund sind Nanowissenschaftlerinnen und Nanowissenschaftler in der Informations- und Kommunikationstechnologie, in der chemisch-pharmazeutischen Forschung, in der Energie- und Umwelttechnik, in Biotechnologie und -medizin oder auch in der Automobil- und Luftfahrttechnik tätig.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Bei den Nanowissenschaften führt der Weg in den Beruf häufig über das Doktorat. Studierende der Nanowissenschaften haben unter bestimmten Bedingungen die Möglichkeit das Lehrdiplom für Maturitätsschulen zu erwerben. Weiterführende Informationen dazu unter www.nanoscience.ch.
Neben dem Doktorat und dem Lehrdiplom für Maturitätsschulen stehen je nach Arbeitsbereich unterschiedliche Weiterbildungsmöglichkeiten offen, um Fachwissen zu ergänzen oder beispielweise auch wirtschaftswissenschaftliches Wissen zu erwerben.