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Studienrichtung Unterricht Sekundarstufe I

Lehrpersonen für die Sekundarstufe I unterrichten Jugendliche der oberen Volksschulklassen, in der Regel 7. bis 9. Klassen. Sie bereiten den Stoff didaktisch auf, vermitteln Wissen in diversen Fächern und leiten zu selbstständigem Lernen an.

Fachgebiet

Unterricht Sekundarstufe I
Unterricht Sekundarstufe I

Für das Unterrichten auf der Sekundarstufe I ist ein Masterabschluss (4 ½ Jahre) nötig, der zusammen mit einem EDK anerkannten Lehrdiplom verliehen wird. Dieser Abschluss wird in der Regel an einer Pädagogischen Hochschule erworben, in wenigen Ausnahmen auch an einer Universität. Mit dem Abschluss kann in der ganzen Schweiz auf der entsprechenden Schulstufe unterrichtet werden.
Auf der Sekundarstufe I unterrichtet man mehrere Fächer. Je nach Pädagogischer Hochschule variieren die Anzahl der zu unterrichtenden Fächer sowie die möglichen Fächerkombinationen.

Unterricht Sekundarstufe I

Unterricht Sekundarstufe I

Studium

Studieninhalte

Wesentliche Teile des Studiums sind die fachliche Ausbildung mit interdisziplinären Anteilen, die didaktische und erziehungswissenschaftliche Ausbildung sowie die Bezüge zu Forschung und Entwicklung des Berufsfelds. Grossen Stellenwert hat der Praxisbezug im Studium. Das Studium stellt eine Mischung von praktischen und theoretischen Bestandteilen dar. Die berufspraktische Ausbildung beansprucht etwa 20 bis 30 Prozent der Ausbildungszeit. In unterschiedlichen Situationen bieten sich den Studierenden Möglichkeiten, die im theoretischen Teil des Studiums erworbenen Kompetenzen in der Praxis umzusetzen. Betreut werden sie dabei von Praxislehrpersonen und Dozierenden. Meistens haben die Studierenden von Anfang an Praktika in Schulklassen.

V. K. befindet sich im 7. Semester der Ausbildung zur Lehrperson Sekundarstufe I an der Uni Freiburg

«Die praktische Ausbildung während meines Studiums gefällt mir sehr gut.»

Mehr dazu

Anforderungen

Lehrerinnen und Lehrer üben einen vielfältigen, aber auch anspruchsvollen Beruf aus, der persönliche Reife, Geduld und Durchsetzungsvermögen erfordert. Sie müssen Jugendliche mögen und sich stets neu faszinieren lassen können von ihren Fähigkeiten und Schwierigkeiten, von ihrem Lernwillen wie ihren Widerständen. Dazu ist auch eine Portion Humor, viel Geduld und ein gutes Nervenkostüm nötig. Sie müssen Konflikte bewältigen können und den hohen Anforderungen gewachsen sein, die tagtäglich an sie gestellt werden.

Forschungsschwerpunkte

Die Forschung an Pädagogischen Hochschulen richtet ihren Fokus vorwiegend auf das Bildungswesen als komplexe gesellschaftliche Einrichtung und die Schule als Ort des Lernens und Lehrens. Dabei fliessen Ansätze und Wissen aus verschiedenen Disziplinen (Erziehungswissenschaften, Soziologie, Psychologie, Ökonomie usw.) ein.
Thematisiert werden beispielsweise Fragen der Qualitätsevaluation von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, die gesellschaftliche Entwicklung des Lehrberufs, die Integration von Kindern mit unterschiedlichem Bildungsbedarf, neue Unterrichtsmethoden, die Schule als öffentlicher Erziehungsraum, die Wirkungen interdisziplinären Unterrichtens oder die politischen Prozesse, in denen die Strukturen des Bildungssystems festgelegt werden.

Spezielles

Je nach Kanton sind die Pädagogischen Hochschulen eigenständige Hochschulen oder Teil einer Fachhochschule. Zum Teil finden einzelne Ausbildungsinhalte oder gar ganze Studiengänge auch an der Universität statt. Bei der Vielzahl an Ausbildungsangeboten gilt es in einem ersten Schritt, Unterrichtsfächer zu wählen und sich über die gewünschte Ausbildungsform klar zu werden. Ein Vergleich der Studiengänge der PHs lohnt sich auf jeden Fall. Vielleicht bietet die etwas weiter weg gelegene Hochschule genau jene Fächerkombination an, die ich suche und sonst noch nicht gefunden habe?

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Pädagogische Hochschule Bern

Zusätzliche Abschlussmöglichkeiten:

  • Fachdiplom: befähigt zum Unterrichten des jeweiligen Fachbereichs an allen Regelklassen der Sekundarstufe I im Kanton Bern.
  • Stufenerweiterung: Inhaberinnen und Inhaber eines Bachelordiploms bzw. eines Lehrdiploms für die Vorschulstufe und Primarstufe können in einem speziellen Studiengang in vier bis fünf Semestern ein Lehrdiplom für die Sekundarstufe I sowie einen Masterabschluss erwerben.
  • Erweiterungsdiplom: Zusätzlich zum Volldiplom kann ein Erweiterungsdiplom erworben werden, welches zum Unterrichten des jeweiligen Fachs an Klassen der Sekundarstufe I in der ganzen Schweiz befähigt.

Haute Ecole Pédagogique Berne-Jura-Neuchâtel HEP-BEJUNE

Université de Genève/IUFE

La Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana SUPSI

Pädagogische Hochschule der Fachhochschule Nordwestschweiz

Pädagogische Hochschule Wallis

Pädagogische Hochschule Zürich

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Lehrpersonen sind nicht nur vor der Klasse tätig. Sie bereiten den Unterricht vor, korrigieren, planen die nächsten Lernschritte für die Jugendlichen, schreiben Beurteilungen, bereiten Ausflüge oder Lager vor. Sie besprechen in Sitzungen, wie der nächste Schulhausanlass aussehen soll, holen sich Rat in schwierigen Situationen, geben den Eltern und den Jugendlichen Rückmeldungen über die Leistungen in der Schule. Kurzum: Der Beruf ist vielfältig und verlangt einiges von den Lehrkräften.
In der Regel unterrichten Lehrpersonen für die Sekundarstufe I zwei bis vier Fächer. Sie vermitteln den Jugendlichen eine breite Allgemeinbildung und bereiten sie auf die Berufsbildung oder weiterführenden Schulen vor.
Bei der Stoffvermittlung richten sich Lehrpersonen für die Sekundarstufe I nach den Lehrplänen; bei der Gestaltung ihres Unterrichts haben sie hingegen weitgehend freie Hand. Je nach Aufgabenstellung, Thema und Klasse arbeiten sie mit Werkstatt- oder Frontalunterricht, Gruppenarbeiten etc. oder probieren innovative Methoden wie zum Beispiel aus dem Bereich E-Learning aus. Dabei sorgen sie für ein angenehmes Lernklima und gestalten die Lektionen möglichst abwechslungsreich.
Von zentraler Bedeutung ist das Anleiten der Jugendlichen zum selbstständigen Lernen. Lehrpersonen für die Sekundarstufe I vermitteln ihnen Kompetenzen und Verfahren zur Wissensaneignung und -verarbeitung. Sie unterstützen sie ausserdem in ihrer Persönlichkeitsentwicklung und fördern ihre Selbst- und Sozialkompetenz. Je nach Schulform unterrichten sie Schüler/innen mit sehr unterschiedlichem Leistungsniveau. Diese müssen sie individuell beurteilen, fördern und motivieren können.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Lebenslange Weiterbildung ist gleichzeitig Pflicht und Recht der Lehrpersonen. Eine gezielte Erweiterung der Kompetenzen in fachlichen, pädagogischen, didaktischen oder organisatorischen Belangen ermöglicht es Ihnen, sich für spezielle Aufgaben in der Schule (Schulleitung, Qualitätsentwicklung, Informatik, Mediothek usw.) oder für Ausbildungsgänge auf der Tertiärstufe zu qualifizieren.
Im Bereich der Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung existiert ein grosses Angebot, das laufend ausgebaut wird: Masterstudiengänge, Zertifikatslehrgänge, Weiterbildungskurse, Schulleitungsausbildungen, Tagungen, Seminare, Workshops etc.
Für die fachliche Weiterbildung steht das Angebot von Fachverbänden, Universitäten und Fachhochschulen zur Verfügung.

Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise:

Mögliche Masterstudiengänge an PHs und Universitäten: