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Studienrichtung Unterricht Mittel- und Berufsfachschulen

Lehrpersonen an Mittel- und Berufsfachschulen verfügen über eine fundierte fachwissenschaftliche Ausbildung sowie ein Lehrdiplom.

Fachgebiet

Unterricht Mittel- und Berufsfachschulen
Unterricht Mittel- und Berufsfachschulen

Die Ausbildungen für den Unterricht auf der Sekundarstufe II (Mittel- und Berufsfachschulen) unterscheiden sich je nach Zielgruppe bzw. je nach Lehrdiplom:
Die Ausbildung zur Lehrperson für Maturitätsschulen umfasst ein fachwissenschaftliches Studium an einer Universität, ETH oder Fach- bzw. Musikhochschule in ein, zwei oder oder ausnahmsweise auch drei Fächern. Die zur Auswahl stehenden Fächer sind im Maturitätsanerkennungsreglements definiert. Der berufsorientierte Ausbildungsteil kann parallel zum Masterstudium oder daran anschliessend absolviert werden, erfolgt mehrheitlich an oder in Kooperation mit einer Pädagogischen Hochschule und umfasst praktische und theoretische Module in Erziehungswissenschaft bzw. Pädagogik, Didaktik und Fachdidaktik.
Die Berufsfachschullehrperson Berufsmaturität unterrichtet meistens mehrere Klassen in spezifischen Fächern. BM-Fächer sind beispielsweise Sprachen, Mathematik, Geschichte oder Politik. Der berufsbegleitende berufspädagogische Studiengang dauert je nach Vorbildung ein bis drei Jahre (mit oder ohne Lehrdiplom). Verlangt wird in der Regel ein Studienabschluss auf Bachelor- oder Masterstufe im Unterrichtsfach sowie mindestens sechs Monate betriebliche Berufserfahrung. Teilweise werden zusätzliche Anforderungen gestellt, beispielsweise Unterrichtspraxis im Bereich der fachlichen Qualifikation, die Empfehlung einer Berufsfachschule oder/und es wird ein Zulassungsverfahren durchgeführt.
Die Berufsfachschullehrperson allgemeinbildender Richtung vermittelt Inhalte aus zwei Lernbereichen: Gesellschaft sowie Sprache und Kommunikation. Voraussetzung fürs Lehrdiplom-Studium ist eine EDK-anerkannte Lehrbefähigung oder ein Universitäts-, ETH- oder Fachhochschulstudium. Hinzu kommt ein berufsbegleitendes, zwei bis vier Jahre dauerndes pädagogisches, didaktisches und unterrichtspraktisches Diplomstudium, kombiniert mit einer Anstellung als Berufsfachschullehrperson. Zusätzliche Voraussetzungen, wie Berufspraxis, Unterrichtserfahrung und ein Empfehlungsschreiben einer Berufsfachschule aufgrund einer pädagogisch-didaktischen Eignungsabklärung bzw. einer Eignungsabklärung mit Assessment, variieren je nach Bildungsinstitution.
Die Berufsfachschullehrperson berufsbildender Richtung wird für den Fachunterricht ihrer Berufsgruppe ausgebildet. Sie verfügt in der Regel über einen Abschluss der höheren Berufsbildung (Berufsprüfung, Höhere Fachprüfung, Höhere Fachschule) oder einer Hochschule (Universität, Fachhochschule) im entsprechenden Lehrgebiet oder allenfalls über eine gleichwertige fachliche Qualifikation. Zusätzlich wird betriebliche Berufspraxis (je nach Fachrichtung sechs Monate bis zwei Jahre) verlangt. Teilweise stellen die Bildungsinstitute zusätzliche Anforderungen, wie eine gymnasiale Maturität, eine Berufsmaturität oder ein Nachweis über entsprechende Allgemeinbildung, ein Empfehlungsschreiben einer Berufsfachschule und bis zu einem Jahr Unterrichtserfahrung.

Unterricht Mittel- und Berufsfachschulen

Unterricht Mittel- und Berufsfachschulen

Studium

Studieninhalte

Die Ausbildung für den Unterricht auf der Sekundarstufe II gliedert sich in zwei Teile: erstens in den fachwissenschaftlichen und zweitens in den berufsorientierten Teil. Für Infos zum fachwissenschaftlichen Teil, konsultieren Sie die Perspektivenhefte zum jeweiligen Studienfach, wie beispielsweise Geschichte, Physik oder Germanistik. Der berufsorientierte Teil umfasst praktische sowie theoretische Ausbildungsmodule in den nachfolgend aufgeführten Fachgebieten:

  • Erziehungswissenschaft
  • Pädagogik
  • Allgemeine Didaktik
  • Fachdidaktik
Nach einem Master in Physik absolviert K. F. das Teilzeitstudium "Lehrdiplom für Maturitätsschulen"

«Freude am Umgang mit Jugendlichen zählt bestimmt zu den Grundvoraussetzungen.»

Mehr dazu

Anforderungen

Lehrpersonen der Sekundarstufe II sollen neben einer hohen Fachkompetenz auch über Sozial- und Selbstkompetenz verfügen. Sie sind belastbar, geduldig, bemühen sich um eine gute Beziehung zu den Lernenden. Sie können professionell mit Nähe und Distanz umgehen, verfügen über sehr gute kommunikative Fähigkeiten und können zwischen verschiedenen Rollen wechseln. Sie vermitteln, erklären, coachen, unterstützen, fördern, korrigieren, motivieren, trainieren, beurteilen, forschen, organisieren und gestalten.

Spezielles

Die Forschung an Pädagogischen Hochschulen richtet ihren Fokus vorwiegend auf das Bildungswesen als komplexe gesellschaftliche Einrichtung. Dabei fliessen Ansätze und Wissen aus verschiedenen Disziplinen (Erziehungswissenschaft, Soziologie, Psychologie, Ökonomie usw.) ein.
Thematisiert werden beispielsweise Fragen der Qualitätsevaluation von Schulen und anderen Bildungseinrichtungen, die gesellschaftliche Entwicklung des Lehrberufs, die Schule als öffentlicher Erziehungsraum, die Wirkungen interdisziplinären Unterrichtens oder die politischen Prozesse, in denen die Strukturen des Bildungssystems festgelegt werden.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Lehrdiplome für Maturitätsschulen (teilweise mit Zusatzdiplom Fächer in der Berufsmaturität)

La Scuola universitaria professionale della Svizzera italiana (SUPSI)

Pädagogische Hochschule Thurgau, Kreuzlingen

Lehrdiplome für Berufsfachschulen / für die Berufsmaturität

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Je nach kantonalen Bestimmungen unterrichten Maturitätsschullehrpersonen an Gymnasien, Fach- bzw. Diplommittelschulen, Berufsmaturitätsschulen, Höheren Fachschulen, Kaufmännischen Berufsfachschulen, Handels- und Wirtschaftsmittelschulen oder in der Erwachsenenbildung.
Ihr Aufgabenspektrum ist breit: Klassenunterricht, Beziehungsarbeit, Zusammenarbeit im Kollegium, mit Eltern und Schulbehörden, Weiterentwicklung der Unterrichtsmethoden, Organisation von Schulanlässen, Betreuen von Maturaarbeiten usw.
Berufsfachschullehrpersonen für Allgemeinbildung bzw. Berufskunde vermitteln Kompetenzen zur Wissensaneignung und -verarbeitung, unterstützen und motivieren die Lernenden ihren individuellen Fähigkeiten entsprechend und begleiten sie in ihrer beruflichen Entwicklung.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Lebenslange Weiterbildung ist gleichzeitig Pflicht und Recht der Lehrpersonen. Eine gezielte Erweiterung der Kompetenzen in fachlichen, pädagogischen, didaktischen oder organisatorischen Belangen ermöglicht es ihnen, sich für spezielle Aufgaben in der Schule (Schulleitung, Qualitätsentwicklung, Informatik, Mediothek usw.) oder für den Unterricht auf der Tertiärstufe zu qualifizieren.
Im Bereich der Lehrerinnen- und Lehrerweiterbildung existiert ein grosses Angebot, das laufend ausgebaut wird: Masterstudiengänge, Zertifikatslehrgänge, Weiterbildungskurse, Tagungen, Seminare, Workshops etc.
Für die fachliche Weiterbildung steht das Angebot von Fachverbänden, Universitäten und Fachhochschulen zur Verfügung.
Als eine zentrale Weiterbildung sei auch diejenige zum/zur FH-Dozent/in erwähnt, siehe Hochschuldidaktik (CAS)
Nachfolgend eine Auswahl an Weiterbildungsmöglichkeiten:



Informationen

Informationen aus den Kantonen

Die folgenden Deutschweizer Kantone stellen zusätzliche Inhalte zur Verfügung.

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Thurgau

Studiengang Sekundarstufe II

Die Ausbildung zur Gymnasiallehrperson (Sekundarstufe II) wird von der PH Thurgau in Zusammenarbeit mit der Uni Konstanz angeboten: phtg.ch