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Studienrichtung Konservierung-Restaurierung

Konservatorinnen und Konservatoren erhalten Kunst und Kulturgut. Sie tragen damit zur Sicherung des kulturellen Gedächtnisses unserer Gesellschaft bei.

Fachgebiet

Konservierung-Restaurierung
Konservierung-Restaurierung

Der Bereich der Konservierung-Restaurierung umfasst die Pflege und den Erhalt von Gemälden, Skulpturen, Grafiken, Textilien, zeitgenössischen Kunstobjekten sowie von neuen Medien. Dabei wird mit handwerklichen Methoden als auch mit modernsten technischen Möglichkeiten gearbeitet. Die Eingriffe an den Werken und deren Umgebung erfolgen aufgrund fundierter Untersuchungen und Recherchen. Sie haben das Ziel, den Objekten ein möglichst langes, unbeschädigtes Überdauern zu sichern.

Konservierung-Restaurierung

Konservierung-Restaurierung

Studium

Studieninhalte

Der Studiengang Konservierung-Restaurierung beinhaltet sowohl Vorlesungen, Übungen und Seminare wie auch praktische Arbeiten an Kunstwerken. Für die praktischen Arbeiten an originalen Kunstwerken und zur Forschung stehen spezialisierte Ateliers und Labors zur Verfügung.

Die Studierenden arbeiten bis zu zehn Wochen pro Jahr in externen Praktika. Die mindestens 20 Präsenzwochen an der Hochschule garantieren die Verbindung von Theorie und Praxis. Die Studierenden werden u.a. mit Dokumentationstechniken vertraut gemacht und erwerben die nötigen naturwissenschaftlichen Grundlagen und Untersuchungsmethoden. Parallel dazu setzen sie sich mit Kunst- und Kulturgeschichte auseinander.

Modulgruppen (Auswahl):

  • Verfahren, Materialien und Praxis der präventiven Konservierung
  • Grundlagen der Kunsttechnologie und Konservierung
  • Naturwissenschaftliche Grundlagen und Untersuchungsmethoden
  • Kunst- und Kulturgeschichte

Die zwei ersten Studienjahre bilden eine Einführung in die Konservierung und sind als gemeinsames Curriculum aller schweizerischen Anbieter angelegt. Im dritten Jahr erfolgt die erste Spezialisierung in einer fachlichen Vertiefungsrichtung. Kursangebote an den Partnerhochschulen ermöglichen einen inhaltlichen und fachlichen Transfer.

M. B. studiert im vierten Bachelorsemester Konservierung mit Schwerpunkt «Architektur und Ausstattung» an der Hochschule der Künste Bern.

«Mich fasziniert die Kombination von Handwerk, Kunst und Naturwissenschaften.»

Mehr dazu

Anforderungen

Zur Eignungsabklärung zugelassen sind:

  • Kandidaten und Kandidatinnen, die über einen Maturitätsausweis (Berufsmaturität, gymnasiale Maturität, Abschluss einer Diplommittelschule oder Fachmittelschule, Abitur), ein Lehrdiplom einer Pädagogischen Hochschule oder einen gleichwertigen Abschluss verfügen.
  • Kandidaten und Kandidatinnen, die über ein Praktikum in einem für die Konservierung und Restaurierung relevanten Arbeitsfeld verfügen.

Kandidatinnen und Kandidaten ohne Berufsmaturität müssen ein Praktikum vor Studienbeginn absolvieren, sinnvollerweise direkt im Berufsfeld der Konservierung und Restaurierung. Über weitere Details der Aufnahmebedingungen informieren die einzelnen Fachhochschulen.

Spezielles

Das Studium setzt spezifische Grundkenntnisse in Kunst- und Kulturgeschichte, Chemie, Physik und Mathematik, elektronischer Datenverarbeitung sowie Sprachkompetenz voraus. Die Eignung von Kandidatinnen und Kandidaten wird im Rahmen einer Eignungsabklärung überprüft.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden sich unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Haute école Arc Conservation Restauration, Neuchâtel (HES-SO)

Fachhochschule der italienischen Schweiz, Canobbio (SUPSI)

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Aufgabe von Konservatoren-Restauratoren ist der Erhalt von kunst- und kulturhistorischen Objekten wie Gemälden, Skulpturen, Textilien, Büchern, Bild-, Ton- und Datenträgern, Bauwerken, archäologischen Fundstücken usw. Das breite Tätigkeitsfeld erfordert ein ausgesprochenes Expertenwissen, weshalb sich die meisten Konservatorinnen-Restauratorinnen auf ein Sachgebiet spezialisieren. Konservatoren und Konservatorinnen sind in Museen, Archiven, privaten und öffentlichen Sammlungen, bei der Denkmalpflege und anderen kulturellen Institutionen beschäftigt. Fast immer arbeiten sie eng mit weiteren Fachleuten wie Kunsthistorikern, Archäologinnen, Architekten und Naturwissenschaftlerinnen zusammen. Ein Teil der Konservatorinnen und Konservatoren arbeitet als selbstständige, meist kleine Unternehmerinnen und Unternehmer.

Laufbahn und Stellensuche

  • Beschäftigung
    Tipps und Hinweise zum Stellenmarkt, zur Stellensuche, zum Bewerbungsverfahren und zu Lohnfragen

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Im Bereich der Konservierung-Restaurierung erlaubt erst der Master of Arts eine eigenständige Berufstätigkeit.
An den Hochschulen werden eigentliche Weiterbildungsstudiengänge (CAS, DAS, MAS) angeboten. Diese richten sich an Berufstätige und setzen in der Regel einige Jahre Praxis voraus. Sie sind ausdrücklich als berufsbegleitende Weiterbildungen konzipiert.
Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise: