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Studienrichtung Allgemeine Sprachwissenschaft / Linguistik

Grundsätzlich steht in allen Sprach- und Literaturwissenschaften eine vergleichende und sprachübergreifende, zum Teil auch historische Betrachtung des Phänomens "Sprache" im Vordergrund.

Fachgebiet

Allgemeine Sprachwissenschaft
Allgemeine Sprachwissenschaft

Die Allgemeine Sprachwissenschaft, an einigen Hochschulen auch Linguistik genannt, will die Vielfalt an sprachlichen Strukturen in der Welt erfassen und dabei universelle und regionale Entwicklungen erforschen. Da unser Wissen über die Vielfalt menschlicher Sprachformen nach wie vor sehr eingeschränkt ist und diese Vielfalt in Folge der Globalisierung stark bedroht ist, hat die Allgemeine Sprachwissenschaft auch die wichtige Aufgabe, einzelne Sprachen vor Ort zu erforschen und für die Nachwelt zu dokumentieren. Zum Fachgebiet gehören Theorie und Beschreibung der menschlichen Sprachen sowie ihre Variabilität, d.h. die Frage nach Gemeinsamkeiten und Verschiedenheiten aller Sprachen. Themen sind Phonetik, Phonologie, Morphologie, Syntax, Semantik, Pragmatik und Typologie, sowie Bedeutung, Gebrauch und soziale Verankerung von Sprache (Semantik, Pragmatik, Soziolinguistik). Die Allgemeine Sprachwissenschaft hat ihre eigenen analytischen Methoden. Daneben bedient sie sich einer Vielzahl von Techniken aus anderen Bereichen, wie z.B. informatischer und immer mehr auch statistischer bzw. mathematischer Verfahren.

Allgemeine Sprachwissenschaft

Allgemeine Sprachwissenschaft

Studium

Studieninhalte

Allgemeine Sprachwissenschaft wird im Bachelor an den Universitäten Bern, Genf, Lausanne, Neuenburg und Zürich, im Master auch an der Universität Basel angeboten.
Wer Allgemeine Sprachwissenschaft studiert, kann sich darauf einstellen, viel Zeit mit dem Lesen von Texten (teilweise auch sehr alter Quellen) zu verbringen. Die Produktion von Texten (z.B. Seminararbeiten, Bachelorarbeit) nimmt ebenfalls viel Raum im Studium ein. Ein grosser Teil – etwa die Hälfte der gesamten zu investierenden Zeit – wird zu Hause oder in der Bibliothek gearbeitet. Hier werden die Texte für die Seminare gelesen sowie Referate und Arbeiten geschrieben. Selbstständigkeit und Motivation sind also unerlässlich.
Für die Studienfächer an den Universitäten werden häufig Latein- oder Griechisch Kenntnisse sowie das Beherrschen modernere Sprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch vorausgesetzt. Es gibt jedoch Ausnahmen. Die Webseiten der Universitäten und Fachhochschulen beinhalten aktuelle Informationen.

Mehrsprachigkeitsforschung

Mehrsprachigkeitsforschung ist ein stark interdisziplinär ausgerichtetes Masterstudienprogramm, das in der Schweiz nur an der Universität Freiburg angeboten wird. Es vertieft die theoretischen Konzepte der mehrsprachigen Kompetenz sowie ihre Funktionsweise, ihren Aufbau in gesteuerten (meist schulischen) und ungesteuerten Vermittlungskontexten und ihre Einbettung im historischen, sozialen und politischen Umfeld. Die Ausbildung basiert auf der engen Synergie zwischen dem Institut für Mehrsprachigkeit der Universität und der Pädagogischen Hochschule Freiburg, dem Wissenschaftlichen Kompetenzzentrum für Mehrsprachigkeit. Sie befasst sich auf wissenschaftlicher Ebene u. a. mit aktuellen Fragen wie Sprache und Migration oder mit Zusammenhängen, Vor- und Nachteilen von Fremdsprachenunterricht an den Primarschulen.

S. A. studiert an der Uni Zürich im 9. Semester Allgemeine Sprachwissenschaft im Hauptfach und Vergleichende indogermanische Sprachwissenschaft im Nebenfach.

«Mir gefällt besonders die Beschäftigung mit Sprachen, von denen man sonst kaum etwas mitbekommt.»

Mehr dazu

Anforderungen

Wer ein Studium der Sprachwissenschaften ins Auge fasst, sollte ein vertieftes Interesse an der genauen Analyse des Aufbaus, der Herkunft und des Gebrauchs verschiedener Sprachen haben. Die Lust am Vergleichen, Schlussfolgern, Schreiben von Texten, Vortragen bzw. am mündlichen vermitteln, am Lesen von zum Teil historischen Quellen sowie am Lernen von alten und neuen Sprachen sind unerlässlich.

Sprachliche Voraussetzungen

Für die Studienfächer an den Universitäten werden häufig Latein- oder Griechischkenntnisse sowie das Beherrschen moderneren Sprachen wie Englisch, Französisch oder Spanisch vorausgesetzt. Es gibt jedoch Ausnahmen. Die Webseiten der Universitäten und Fachhochschulen beinhalten aktuelle Informationen.

Forschungsschwerpunkte

Ziel des Studiums der Allgemeinen Sprachwissenschaft ist es, dem Studierenden einen Einblick in die Strukturen von Sprachen zu vermitteln. Dies geschieht zum einen durch die Einübung in Beschreibungs- und Untersuchungsmethoden der Sprachwissenschaft, zum anderen durch die Beschäftigung mit Sprachen, deren Struktur vom standardeuropäischen Muster stark abweicht. Die Allgemeine Sprachwissenschaft hat auch die Aufgabe, einzelne Sprachen vor Ort zu erforschen und für die Nachwelt zu dokumentieren.
Dabei bedient sie sich einer Vielzahl von Techniken aus anderen Bereichen, wie z.B. informatischer und immer mehr auch statistischer bzw. mathematischer Verfahren. Das Fach hat eine ausgeprägt interdisziplinäre Komponente, mit Bezügen zur kognitiven Psychologie (Psycholinguistik)  in der Erforschung universeller Trends und zur Ethnologie (Ethnolinguistik), Geographie, Geschichte/Archäologie und Populationsgenetik in der Erforschung regionaler Entwicklungen.
Informieren Sie sich auf den Homepages der Universitäten über mehr Unterschiede und Schwerpunkte im Studium.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden Sie unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Mehrsprachigkeitsforschung

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Ein Studium der Allgemeinen Sprachwissenschaft führt nicht in einen bestimmten Beruf. Sprachwissenschaftlerinnen und Sprachwissenschaftler können ihr Fachwissen am direktesten in der Forschung und Lehre des eigenen Faches anwenden. Daneben sind sie in den klassischen Arbeitsbereichen der Geisteswissenschaften tätig: in Medien, Bibliotheken, Dokumentationsstellen, Kulturorganisationen, Erwachsenenbildung oder Öffentlichkeitsarbeit.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Weiterbildungen lohnen sich dann, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Im Idealfall werden sie berufsbegleitend – im dazu passenden Arbeitsgebiet – absolviert. Also zuerst Job, dann Weiterbildung. Natürlich ist dies nicht immer möglich. Es muss aber beachtet werden, dass bei Schwierigkeiten beim Berufseinstieg eine Weiterbildung nicht unbedingt die beste Strategie ist. Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise: