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Studienrichtung Ur- und Frühgeschichte, Prähistorische Archäologie

Wer Ur- und Frühgeschichte/Prähistorische Archäologie wählt, studiert zwei Wissenschaften auf einmal: Geschichte und Archäologie. Archäologie der Römischen Provinzen wird teils zusammen mit Ur- Frühgeschichte studiert und liegt zeitlich zwischen diesem Fach und Klassischer Archäologie.

Fachgebiet

Urgeschichte/Prähistorische Archäologie
Urgeschichte/Prähistorische Archäologie ©Clipdealer

Urgeschichte/Prähistorische Archäologie befasst sich mit Menschheitsgeschichte von den Anfängen der menschlichen Kultur bis zum Frühmittelalter. Sie untersucht Funde aus dem Zeitraum der schriftlosen oder schriftarmen Epochen (Provinzialrömische Archäologie). Räumlich ist das Fach auf Europa fokussiert.

Urgeschichte/Prähistorische Archäologie

Urgeschichte/Prähistorische Archäologie ©Clipdealer

Prähistorische Archäologen und Archäologinnen gewinnen ihre Quellen aus dem Boden und bedienen sich archäologischer Zugangsmethoden. Quellen können sein: Skelette, Alltags- und Kunstgegenstände, Funde in Siedlungen, Grabhügel, Burganlagen, materielle Spuren vergangener Zivilisationen aller Art. Bei der Bearbeitung archäologischer Quellen kommen zunehmend moderne naturwissenschaftliche Messverfahren zum Zuge. Dabei ist eine bunte Palette Unterdisziplinen entstanden wie Archäobotanik, Archäozoologie, Archäometallurgie usw.

Studium

Studieninhalte

Die Ur- und Frühgeschichte respektive Prähistorische Archäologie legt ihren Fokus auf Siedlungs-, Wirtschafts- und Gesellschaftsarchäologie. Forschungsgegenstand ist die kulturelle Entwicklung menschlicher Gesellschaften von den Anfängen bis zum Einsetzen der Geschichtsschreibung in Europa. In Mitteleuropa endet die Urgeschichte mit den Kelten, global gesehen gibt es keine Grenze.
Die Schwerpunkte in Forschung und Lehre sind die ersten agrarischen Gesellschaften sowie Metallzeiten (Meso- und Neolithikum, Bronze- und Eisenzeit). Untersucht wird in erster Linie das Gebiet der heutigen Schweiz und Europas; Vergleiche zu globalen Quellen werden aber in Zukunft immer wichtiger.
Der Einsatz von naturwissenschaftlichen Datierungsmethoden wie Radiokarbondatierung und Dendrochronologie ist heute Standard. Schnittstellen bestehen zu Geographie (holozäne Klima- und Umweltentwicklung), Geologie (Sedimentanalysen) und zur Biologie (Paläoökologie, Archäobotanik und -zoologie, historische Anthropologie).
Die einzelnen Hochschulen haben ihre speziellen Ausrichtungen und Studieninhalte. So wird z. B. an der Universität Basel Naturwissenschaftliche Archäologie angeboten, an der Universität Zürich Prähistorische Archäologie und Humanökologie (Wechselwirkung Mensch-Gesellschaft-Umwelt), an den Universitäten Basel und Bern Provinzialrömische Archäologie.

M. B. ist dabei, ihr Bachelorstudium Archäologie der Römischen Provinzen und Ur- und Frühgeschichte (Hauptfach) sowie Kunstgeschichte (Nebenfach) an der Universität Bern zu beenden.

«Was ich besonders schätze, ist der Wechsel zwischen Theorie mit viel wissenschaftlicher Lektüre und Praxis.»

Mehr dazu

Anforderungen

Die Grundvoraussetzungen, die man für ein Studium von Urgeschichte/Prähistorische Archäologie mitbringen sollte, sind: ein überdurchschnittliches Interesse an historischen Themen, Geduld beim Recherchieren und Auswerten von Quellen, die mittels Ausgrabungen gewonnen werden sowie eine gute Portion Neugier.
Wichtig ist auch ein Flair für naturwissenschaftliche Methoden, die bei der Quellenbearbeitung angewendet werden.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden Sie unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Wie bei vielen geisteswissenschaftlichen Studien führt das Studium von Ur- und Frühgeschichte/Prähistorische Archäologie selten direkt in einen konkreten Beruf. Es qualifiziert in erster Linie zur wissenschaftlichen Arbeit an einer Universität, bei der Kantonsarchäologie oder in einem Museum, wobei die Stellen in diesen Bereichen rar sind.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Um die Palette der beruflichen Möglichkeiten zu vergrössern, ist es wichtig, sich schon während des Studiums über die eigenen Interessenschwerpunkte klar zu werden und die Fächerkombination entsprechend zu wählen. Nach dem Studienabschluss steht eine grosse Zahl von Nachdiplomstudien offen, die mit einem Certificate of advanced Studies (CAS), einem University Professional (UP) oder mit einem Master of Advanced Studies (MAS) abgeschlossen werden können.
Je nach Berufsperspektive bieten sich Weiterbildungen im Bereich Denkmalpflege, Restaurierung und Konservierung; Museumswesen, Museumspädagogik; Kulturmanagement; Archiv/ Bibliothek/ Information/Dokumentation oder Journalismus.
Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise: