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Studienrichtung Wirtschaftsinformatik

Die Wirtschaftsinformatik befasst sich mit der Speicherung, Organisation, und Analyse von Daten in Wirtschaft und Verwaltung.

Fachgebiet

Wirtschaftsinformatik
Wirtschaftsinformatik, © R_K_B_by_setcookie_pixelio.de

Informatik – auch Computer Science - umfasst alle Bereiche der Informationsverarbeitung - von der Sammlung der Daten über deren Speicherung, Organisation und Berechnung bis hin zur Ausgabe und Verteilung.
Als Wissenschaft unterscheidet die Informatik die theoretische, technische, praktische und angewandte Informatik. Die theoretische Informatik befasst sich mit den mathematisch-logischen Grundlagen und entwickelt Theorien und Modelle der Informatik. Sie kann als Grundlage für die weiteren Gebiete betrachtet werden und bildet die Basis der Programmierung. In der angewandten Informatik finden die Resultate der Grundlagenwissenschaften ihre Anwendung. Diesem Bereich sind Hardware- und Softwarerealisierungen zuzurechnen und damit ein Grossteil des IT-Marktes.
Neben der klassischen Informatik sind in jüngster Vergangenheit auch interdisziplinäre Forschungszweige und Anwendungsgebiete entstanden wie eben die Wirtschaftsinformatik. Die Wirtschaftsinformatik ist eine Wissenschaft von Entwurf, Entwicklung und Anwendung von Informations- und Kommunikationssystemen in Wirtschaftsunternehmen. Durch ihre Interdisziplinarität hat sie ihre Wurzeln in den Wirtschaftswissenschaften, insbesondere der Betriebswirtschaftslehre, und der Informatik. Erkenntnisse und Methoden der Sozialwissenschaften, im Besonderen der Ethik, Soziologie und Psychologie, sowie benachbarter Wissenschaftsdisziplinen wie Kybernetik, Systemtheorie und Nachrichtentechnik sind für Forschung, Lehre und Praxis der Wirtschaftsinformatik relevant. Aus einer beruflichen Perspektive kann die Wirtschaftsinformatik auch als Lehre von der Erklärung und Gestaltung von Anwendungssystemen verstanden werden.

Wirtschaftsinformatik

Wirtschaftsinformatik, © R_K_B_by_setcookie_pixelio.de

Studium

Studieninhalte

Das Fach Wirtschaftsinformatik hat an den Universitäten und den Fachhochschulen sehr ähnliche Inhalte und Fragestellungen. Bei der Universität werden die wissenschaftlichen Grundlagen etwas vertiefter vermittelt, während an den Fachhochschulen der Blick schon früh im Studium auf die Anwendung in Unternehmen gerichtet wird.

M. O. studiert an der Uni Fribourg im 6. Semester Wirtschaftsinformatik

«Ich wollte in erster Linie kein 08/15-Studium bestreiten.»

Mehr dazu

Anforderungen

Wichtig ist die Freude am abstrakten Denken und am Lösen von komplexen Problemen. Auch Kreativität ist gefragt, denn Informatiker sind Ingenieure, die neuartige Hard- und Software gestalten. Ein vertrauter Umgang mit dem Computer und eine systematisch-methodische Vorgehensweise sind von Vorteil. Die zukünftige Arbeit im Team erfordert zudem Organisationstalent sowie Kooperations- und Kommunikationsfreude. Zudem sollte man sich – in Hinblick auf den späteren Beruf - für die Konzeption und Entwicklung globaler Lösungen, die Umsetzung integrierter Lösungen und die Beteiligung an der Modernisierung von Firmen begeistern können.
Fachhochschulen setzen teilweise bei Studienbeginn Kenntnisse in strukturierter Programmierung voraus. Am besten informiert man sich direkt bei den spezifischen Hochschulen über die Zulassungsbedingungen. Häufig ist für Personen mit einer gymnasialen Matura ein einjähriges Praktikum im entsprechenden Bereich Voraussetzung.

Forschungsschwerpunkte

Gegenstand der Wirtschaftsinformatik an den Universitäten sind Informations- und Kommunikationssysteme. An der Uni Bern ist die Wirtschaftsinformatik ein Teil des Hauptfachs Betriebswirtschaftslehre. An der Uni Freiburg kann Wirtschaftsinformatik als Hauptfach studiert werden und an der Uni Zürich ist es eine Vertiefungsrichtung innerhalb der Informatik.
An den Fachhochschulen werden Fragestellungen der betrieblichen Praxis im Rahmen von Fallstudien analysiert und Möglichkeiten zur Unterstützung durch Informationssysteme erarbeitet. Auch Projektmanagement, Kommunikation und Teamführung sind häufig Teil des Bachelorstudiums. Der Fokus liegt bereits im Studium darauf, das erworbene Wissen in die Praxis zu übertragen.
Informieren Sie sich auf den Homepages der Universitäten über weitere Unterschiede und Schwerpunkte im Studium.

Zulassung, Anmeldung und Studienbeginn

Informationen zur Zulassung an die verschiedenen Hochschulen sowie zur Anmeldung und dem Studienbeginn finden Sie unter Zulassung, Anmeldung, Studienbeginn.

Studiengänge im Detail

Fachhochschulen

Universitäre Hochschulen

Beruf

Häufige Tätigkeitsfelder

Die Wirtschaftsinformatik befasst sich mit Planung, Entwicklung, Implementierung, dem Betrieb, Weiterentwicklung und ökonomischen Einsatz von Informations- und Kommunikationssystemen, die zur formalisierten Unterstützung der ablaufenden Geschäftsprozesse und zur strukturierten strategischen Entscheidungsfindung in Unternehmen und in der öffentlichen Verwaltung eingesetzt werden. Bereiche sind: Business-Intelligence (z.B. Betriebliches Datenmanagement, Simulation, Stochastik), Informationsmanagement (z.B. Management der Informationssysteme, IT-Governance, IT-Strategie, Unternehmensarchitektur, Wissensmanagement), Informations- und Kommunikationssysteme (z. B. betriebliche Informationssysteme, Führungsinformationssysteme, Kommunikations- und Kollaborationssystem), Internetökonomie und Prozessmanagement.

Laufbahn und Stellensuche

Weiterbildung

Je nach Berufsperspektive unterschiedliche Angebote

Weiterbildungen lohnen sich dann, wenn sie gezielt eingesetzt werden. Im Idealfall werden sie berufsbegleitend – im dazu passenden Arbeitsgebiet – absolviert. Also zuerst Job, dann Weiterbildung. Natürlich ist dies nicht immer möglich. Es muss aber beachtet werden, dass bei Schwierigkeiten beim Berufseinstieg eine Weiterbildung nicht unbedingt die beste Strategie ist.
Mögliche Weiterbildungen sind beispielsweise: