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|  | Pädagogische Hochschulen |  | | | Ausbildung zum Lehrer / zur Lehrerin Die Ausbildung zur Lehrerin/zum Lehrer für die Vorschulstufe (Kindergarten), für die Volksschule (Primarstufe, Sekundarstufe I) und für Maturitätsschulen (sowie für andere allgemeinbildende Schulen der Sekundarstufe II) erfolgt in den meisten Fällen an Pädagogischen Hochschulen (Fachhochschulen). Lehrerausbildungen werden zurzeit an 13 Pädagogischen Hochschulen und vier Universitäten angeboten.
Informationen zu den Studiengebieten und Studiengängen, Beruf und Weiterbildungsmöglichkeiten:
Übersichtstabelle der COHEP über die Bachelor- und Masterstudiengänge der Pädagogischen Hochschulen
Für die Gestaltung des Bildungsangebotes sind die Kantone zuständig, was auch die vorhandenen Unterschiede im Aufbau der Studiengänge je nach PH erklärt. Die letztlich ausgestellten Diplome aber sind alle gesamtschweizerisch durch die EDK anerkannt und erlauben dadurch auch berufliche Mobilität:
Umfassende Informationen dazu finden Sie auf den Websites der Hochschulen (Übersicht auf der Website der COHEP sowie www.phschweiz.ch).
Für die Zulassung wird in der Regel eine gymnasiale Maturität verlangt. Ebenfalls zugelassen werden können Inhaberinnen und Inhaber anderer Abschlüsse, allerdings ist eine Ergänzungsprüfung in den allgemeinbildenden Fächern erforderlich. Aktuelle und umfassende Informationen zum Ausbildungsangebot für angehende Lehrer/innen für die Vorschul-, Primar- und Sekundarstufe sowie Links zu den einzelnen Pädagogischen Hochschulen erhalten Sie auf den Websites der Pädagogischen Hochschulen (für eine Übersicht siehe Website der Konferenz der Pädagogischen Hochschulen COHEP). Beim Abschluss eines PH-Studiengangs wird ein schweizweit anerkanntes Lehrdiplom verliehen, zusätzlich ein Bachelor- oder ein Master-Degree gemäss dem Bologna-Modell, wie dies bei allen Hochschulausbildungen der Fall ist.
Die Pädagogischen Hochschulen bieten ebenfalls Ausbildungen im Bereich der Sonderpädagogik an: Schulische Heilpädagogik (erfordert in der Regel eine abgeschlossene Ausbildung zur Lehrerin, zum Lehrer oder einen Bachelorabschluss in einem fachverwandten Bereich und wird mit einem Master abgeschlossen), Heilpädagogische Früherziehung (Masterstudium), Logopädie, Psychomotoriktherapie (wird mindestens mit einem Bachelor abgeschlossen).
Andere pädagogische Ausbildungen Pädagogische Hochschulen bieten je nach Studienort ebenfalls Ausbildungen im Bereich der Sonderpädagogik an:
Praxisbezogenes Studium Neben der fachlichen und fachdidaktischen Ausbildung mit interdisziplinären Anteilen und der erziehungswissenschaftlichen Ausbildung, enthält das PH-Studium auch einen hohen Anteil an berufspraktischer Ausbildung. Wichtig ist ebenfalls der Bezug zu Forschung und Entwicklung des Berufsfelds. Je nach Schulstufe, für die das Diplom befähigt, sind die Studienanteile unterschiedlich gewichtet.
Studiendauer Das Studium dauert drei Jahre für Lehrkräfte der Vorschul- und Primarschulstufe (Bachelor) und viereinhalb Jahre für Lehrkräfte der Sekundarstufe I (Master). Angehende Lehrer/innen für Maturitätsschulen absolvieren ein Fachstudium an einer universitären Hochschule mit Masterabschluss, in der Regel in zwei Fächern (z.B. Mathematik, Geschichte etc.), und erwerben parallel dazu oder im Anschluss daran ein Lehrdiplom (Dauer: mindestens viereinhalb Jahre Fachstudium plus berufliche Ausbildung mit einem Studienumfang von einem Jahr). Einige Ausbildungen lassen sich auch berufsbegleitend absolvieren. Darüber geben ebenfalls die Websites der Hochschulen Auskunft.
Information über weitere Lehrberufe Detaillierte Informationen über viele weitere Berufe im Tätigkeitsbereich "Bildung und Unterricht" finden Sie in der Rubrik Berufsfunktionen und Weiterbildungsberufe unter Bildung und Unterricht.
Berufliche Mobilität Die von den Pädagogischen Hochschulen abgegebenen Diplome sind in der ganzen Schweiz gültig. Es besteht die Möglichkeit von einer Schulstufe auf die andere zu wechseln (von der Primarstufe zur Sekundarstufe I) sowie für ein Weiterstudium auf Masterstufe im sonderpädagogischen Bereich (Schulische Heilpädagogik oder Heilpädagogische Früherziehung) oder in einer verwandten Studienrichtung an einer Hochschule. Zusatzausbildungen ermöglichen Lehrpersonen, anspruchsvolle Führungsaufgaben in der Schule zu übernehmen oder mit spezialisiertem und vertieftem Fachwissen einen Beitrag zur Schulentwicklung zu leisten. Der Studienabschluss öffnet auch die Tür zu vielen Weiterbildungen im Nachdiplombereich.
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