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Unistudium und Berufsmöglichkeiten
Elektrotechnik und Informationstechnologie

Berufsmöglichkeiten nach einem Studium der Elektrotechnik und Informationstechnologie

Elektrotechnikerinnen und Informationsingenieure arbeiten in allen Bereichen der heutigen Informationsgesellschaft. Sie haben viele neue Entwicklungen geprägt wie das Internet oder die Mobiltelefonie, Navigationssatelliten oder Hochleistungsrechner. Sie sind wesentlich beteiligt bei der Realisierung von Kraftwerken, Hochspannungsnetzen oder Robotern.

Von der Telekommunikation bis zu Energiesystemen

Die Informations- und Elektrotechnik lässt sich grob in die Gebiete Kommunikationstechnik, Computer und Netzwerke, Mikroelektronik, Energiesysteme und Mechatronik unterteilen.

Im Zentrum der Telekommunikationstechnik steht die Aufgabe, Information zu transportieren. Die rasante Entwicklung auf diesem Gebiet beruht einerseits auf den Möglichkeiten der Halbleitertechnologie, andererseits auf immer raffinierteren Methoden der Signalverarbeitung. Spezielle Teilgebiete sind beispielsweise die Entwicklung von Geräten (Mobiltelefone, Hörgeräte), die Entwicklung von Funksystemen wie UMTS, die Entwicklung von Software und Systemen zur Signal- und Informationsverarbeitung.

Auf dem Gebiet der Computernetzwerke sind Elektroingenieurinnen am Aufbau neuer Internet-Technologien beteiligt oder an der Vernetzung von autonomen Teilsystemen. Sie entwickeln drahtlose und mobile Systeme, betten den Computer in miniaturisierte und tragbare Geräte ein oder entwickeln Mikroprozessoren und neue Speichertechniken.

Elektroingenieure wirken mit bei der Erzeugung der Energie in Kraftwerken und der Verteilung in Hochspannungsnetzen. Und schliesslich entwickeln sie verschiedenartige intelligente Geräte wie Roboter oder biomedizinische Apparate.

Physik, Mathematik und Informatik

Von Elektroingenieurinnen und Informationstechnikern werden Fähigkeiten zu mathematisch-analytischem Denken und ein gutes Vorstellungsvermögen für physikalische Zusammenhänge erwartet. Da sie meist mit der Entwicklung und Realisierung von Geräten und Systemen beschäftigt sind, müssen sie einen ausgeprägten Sinn für praktische Anwendungen besitzen. Angesichts der rasanten technischen Entwicklung müssen Elektroingenieure bereit sein, viel Zeit für die Weiterbildung zu investieren.

Elektroindustrie wichtigster Arbeitgeber

Der grösste Beschäftigungssektor für Elektroingenieurinnen und Elektroingenieure ist nach wie vor die Industrie, in erster Linie die Elektroapparate-, Maschinen- und Metallindustrie. Weitere Stellen gibt es an Hochschulen und anderen Forschungsinstituten oder Lehranstalten (z.B. CERN, Fachhochschulen usw.), bei EDV-Firmen, in öffentlichen Betrieben (Bahn, Post, Bundesverwaltung, Kraftwerke) und in privaten Ingenieurbüros.

Produktentwicklung

Bei der Produktentwicklung geht es darum, für Geräte, Maschinen oder ganze Systeme wirtschaftlich günstige technische Lösungen zu finden. Heute wird ein Produkt meistens von einer Gruppe von Ingenieurinnen und Ingenieuren mit verschiedenen Spezialkenntnissen gemeinsam entwickelt.
Erfahrene Informationsingenieure definieren in Zusammenarbeit mit dem Verkauf neue Produkte, koordinieren die Entwicklung und führen die Produktionsarbeiten.

Forschung

In der Forschung tätige Ingenieurinnen suchen nach grundsätzlich neuen Lösungen oder verbessern bestehende, vorerst ohne Berücksichtigung der wirtschaftlichen Aspekte. Sie sind an Hochschulen oder in Forschungsabteilungen grosser Firmen tätig. Oft wechseln sie nach einigen Jahren in die Produktentwicklung.

Produktion, Fertigung und Montage

Ingenieure in Produktion, Fertigung und Montage sind dafür verantwortlich, dass das in Auftrag gegebene Produkt (z.B. elektronisches Element oder Netzwerksystem) zum richtigen Termin funktionsfähig und kostengünstig fertig gestellt und installiert wird.

Marketing und Management

Viele Elektroingenieurinnen und -ingenieure steigen mit der Zeit in leitende Positionen auf, wechseln ins Management oder in die Bereiche Verkauf, Marketing und Beratung. Zu ihren Haupttätigkeiten gehören beispielsweise die Durchführung von wirtschaftlichen Abklärungen, die Teilnahme an Verhandlungen, die Führung von Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und weitere leitende Arbeiten. Für diese Aufgaben braucht es neben dem technischen Wissen zusätzliche Qualitäten wie Sinn für wirtschaftliche Zusammenhänge, Organisations- und Führungseigenschaften sowie Kommunikationsfähigkeit.

Weitere Berufsmöglichkeiten siehe auch unter:
Elektrotechnik
Informatik
Energieversorgung und Elektroinstallation

 

Tätigkeitsspektrum

Hier finden Sie eine Auswahl von Berufs- und Tätigkeitsbeschreibungen aus dieser Branche, in denen Uni-Absolventinnen und -Absolventen arbeiten.
Berufsfachschullehrer/in für BerufskundeDozent/in (Universität)Energie- und Sicherheitswissenschaftler/in (bzw. -fachmann/frau)Entwicklungsingenieur/in (ETH)Forschungsingenieur/in (ETH)Hochschulassistent/inICT-Architekt/inICT-Berater/inICT-System-Ingenieur/inInformatiker/in / Informatikingenieur/in UNIIngenieur/in in Elektrotechnik und Informationstechnologie ETHIngenieur/in MedizinaltechnikKonstruktionsingenieur/in (ETH)Lehrer/in ingenieurwissenschaftlicher RichtungLeiter/in Entwicklung Leiter/in Forschung Mikrotechnikingenieur/inPatentanwalt/-anwältinPatentexperte/-expertinPatentingenieur/inPatentprüfer/in Europäisches PatentamtProduct-Manager/inProgramm-Manager/in ICTProjektmanager/in ICTSystemingenieur/inTelekommunikationsingenieur/inUnternehmensberater/inWissenschaftler/in in der MedizinaltechnikWissenschaftliche/r Mitarbeiter/in

Porträts

Elektroingenieur bei einer BankElektroingenieur im ElektrounternehmenElektrotechnikerin in der ElektronikindustrieEntwicklungsingenieurin im Bereich der digitalen SignalverarbeitungMitbegründer, Mitinhaber und Co-Geschäftsführer der Celeroton AGProjektmitarbeiterin und Projektleiterin bei einem BeratungsunternehmenTätigkeit bei einem Anbieter von GPS-Modulen, GPS-Chips und Wireless-Modulen

Verwandte Studienrichtungen

InformatikMaschineningenieurwissenschaftMikrotechnik
 
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Arbeitsmarkt: Elektrotechnik und Informationstechnologie
Fachbereich: "Ingenieurwissenschaften, Architektur"
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