Grundhaltung des Betriebs schützt vor Diskriminierung Zu meinem Beruf als Chemie- und Pharmatechnologin kam ich über Kollegen. Sie haben mich fast ein bisschen dazu gedrängt und gemeint "Versuch es doch einmal." Da hatte ich schon meine Zweifel, ja, so viele Männer am Arbeitsplatz und kaum Frauen. Ich sagte mir "Wer nicht wagt, gewinnt nicht." Ich schnupperte und war hell begeistert von dem Beruf. Probleme mit Männern habe ich eigentlich gar keine. Ich werde nicht diskriminiert. Ich denke, das hängt auch von der Grundhaltung des Lehrbetriebs ab. Bei uns ist es so, dass Frauen und Männer gleich stark gefördert werden. Wenn es doch Probleme gibt, habe ich jeder Zeit eine Ansprechperson. Gemeinsam können wir alle Schwierigkeiten lösen. Jede Chemie- und Pharmatechnologin braucht Teamfähigkeit, Offenheit, Ausdauer und Geduld, natürlich Interesse an technischen Zusammenhänge, an Naturwissenschaften und Freude am praktischen Arbeiten und am Computer.
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Beruf Chemie- und Pharmatechnologin EFZ Chemie- und Pharmatechnologinnen arbeiten in Fabrikationsbetrieben der chemischen Industrie und leiten mit Hilfe komplizierter Apparaturen und modernster Steuerungsanlagen chemische Vorgänge ein, überwachen die Umwandlung von Rohstoffen in wertvolle Produkte wie pharmazeutische Wirkstoffe, Agrochemikalien, Farbstoffe, aber auch Kunststoffe und Kosmetika. Sie achten dabei genau auf die Sicherheits-, Umweltschutz- sowie Fabrikationsvorschriften, protokollieren ihre Arbeitsabläufe und Messungen. Sie führen Qualitätskontrollen durch, reinigen, prüfen und warten die Fabrikationsanlagen.
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