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|  | Theaterwissenschaft und Tanzwissenschaft |  | | | Theaterwissenschaft und Tanzwissenschaft- Studium und Beruf Theaterwissenschaft und Tanzwissenschaft kann man nur an der Uni Bern belegen. Das Studium befasst sich mit allen Erscheinungsformen des Theaters – bzw. des Tanzes – von der Antike bis zur Gegenwart, mit Schauspielkunst, Dramaturgie, Bühnentechnik, Musik und Theaterbau. Der Studiengang eröffnet einen theoretischen Zugang zum Theater und zum Tanz, aber er ist keine Berufsausbildung, sondern eben ein wissenschaftliches Studium. Es legt den Grundstein für viele Tätigkeiten in unterschiedlichen Arbeitswelten: in Theater, Kultur und Medien.
Worum geht es in der Theaterwissenschaft und Tanzwissenschaft: Analyse von theatralen Vorgängen Falsche Vorstellungen halten sich hartnäckig. Wer Theaterwissenschaft studiert, absolviert keine Berufsausbildung! Die Uni Bern bildet keine Regisseurinnen oder Dramaturgen aus, sondern Wissenschaftlerinnen und Wissenschaftler. Die Theaterwissenschaft ist also eine theoretische Ausbildung. Es geht um das Verständnis für die verschiedenen Formen von sogenannt theatralen Vorgängen. Es werden gelehrt: Theatergeschichte, Theatertheorie, Dramaturgie und Aufführungsanalyse. Studiert wird nicht nur der Kanon der Theaterliteratur, sondern alles, was im weitesten Sinne des Wortes aufgeführt wird. Die Studierenden und Forschenden nehmen unter anderem mittelalterliche Spielformen, Laientheater, Aufführungen an renommierten Bühnen, Strassentheater, die freie Szene und auch Landsgemeinden unter die Lupe. Dabei setzen sie sich umfassend mit der Kulturgeschichte auseinander.
Auch die Tanzwissenschaft ist eine theoretische, akademische Ausbildung. Die Studienbereiche umfassen Tanzgeschichte, Tanztheorie, Tanzdramaturgie sowie die Analyse von Tanzaufführungen. Sie sollen unterschiedliche Perspektiven auf die historischen, künstlerischen und sozialen Aspekte des Tanzes eröffnen.
Tätigkeitsfelder vor allem in der Kultur Ein Studium der Theaterwissenschaft und Tanzwissenschaft ist keine Ausbildung im Sinne eines festgefügten Berufsbildes. Die ehemaligen Studierenden finden Aufgaben im gesamten kulturellen Sektor. So arbeiten sie zum Beispiel als Dramaturginnen oder Dramaturgen an Theatern der Schweiz und des Auslands, als Kulturredaktorinnen beim Radio, bei Kulturstiftungen wie Pro Helvetia, als Produzenten in der Freien Szene, als Regisseure an Stadttheatern, als Kritikerinnen und Kritiker für Zeitungen und Zeitschriften.
Die Berufschancen von Absolventinnen und Absolventen eines Studiums der Theaterwissenschaften hängen stark von der persönlichen Initiative der Einzelnen ab, auch von zusätzlichen Ausbildungen und Qualifikationen.
Anforderungen Theater- und Tanzerfahrung ist erwünscht, aber nicht Bedingung. Auf jeden Fall müssen die Studierenden eine Vertrautheit mit der Theater- bzw. Tanzwelt mitbringen. Zudem sollten sie sich für das wissenschaftliche Arbeiten interessieren. Das bedeutet: Auseinandersetzung mit Theorien und die Bereitschaft, ein grosses Lesepensum zu bewältigen. Lateinkenntnisse sind nicht erforderlich.
Der Weg zu Theaterberufen Theaterberufe wie Schauspieler oder Regisseur kann man nicht an einer Universität erlernen. Ausbildungen zu Theaterberufen bieten die Fachhochschulen. Mehr dazu unter Regisseur/in und Schauspieler.
Mehr zu Studium, Beruf und Weiterbildung Studium Schwerpunkte des Studiums, Studiengänge an den verschiedenen Hochschulen, Studium selbst erlebt.
Beruf - Laufbahn - Arbeitsmarkt Berufsmöglichkeiten nach dem Studium, Beschäftigungssituation beim Berufseinstieg, Kurzbeschreibungen von Berufstätigkeiten.
Weiterbildung Die wichtigsten Weiterbildungen auf einen Blick, Links in die Weiterbildungsdatenbank.
Service - Information und Beratung Literaturtipps, wichtige Links, Infoveranstaltungen, Hinweise zum Beratungsangebot.
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