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|  | Umweltingenieurwissenschaften |  | | | Umweltingenieurwissenschaften – Studium und Beruf Wie lässt sich die Trinkwasserversorgung der Bevölkerung auch in Zukunft sicherstellen? Wie kann man die Verschmutzung von Boden, Wasser und Luft verringern? Kann man verhindern, dass ein Gebiet langsam zur Steppe wird? Mit welchen Mitteln lässt sich ein geschädigter See sanieren? Umweltingenieur/innen suchen nach Antworten auf solche Fragen.
Worum geht es in den Umweltingenieurwissenschaften: Natur- und Ingenieurwissenschaften in einer Disziplin Die Umweltingenieurwissenschaften verbinden naturwissenschaftliche Erkenntnisse aus der Ökologie, Physik, Chemie, Biologie, Mikrobiologie und Hygiene mit ingenieurwissenschaftlichen Arbeitsmethoden aus der Verfahrenstechnik, der Geomatik und dem Bauingenieurwesen. Das Studienfach Umweltingenieurwissenschaften ist deshalb an der ETH Zürich Teil des Bereichs Bauwesen und Geomatik, zu der die Studienrichtungen Architektur, Bauingenieurwissenschaften sowie Geomatik und Planung gehören
Häufige Tätigkeitsfelder: Wasserwirtschaft, Recycling, Boden-, Luft- und Lärmschutz Umweltingenieurinnen und -ingenieure erarbeiten fundierte Lösungen im Bereich Wasserversorgung und -entsorgung, zum Umgang mit Umweltrisiken und Umweltbelastungen sowie zum Lärmschutz. Sie tragen zur nachhaltigen Nutzung natürlicher Ressourcen bei und berücksichtigen deren Wirtschaftlichkeit und Sozialverträglichkeit. Sie arbeiten eng mit Bau-, Maschinen-, Elektroingenieuren, Ökonomen und Sozialwissenschaftern zusammen. Ihre wichtigsten Arbeitsgebiete sind die Wasserwirtschaft, der Gewässerschutz, Wasserversorgung und Abwasserreinigung, Recycling- und Entsorgungstechnik, Bodenschutz, Luftreinhaltung und der Lärmschutz.
Anforderungen Jedes erfolgreich verlaufende Studium setzt eine hohe Belastbarkeit und ein konsequentes Zeitmanagement voraus. Erwartet werden zudem eine analytische Denkweise und die Fähigkeit, komplexe Zusammenhänge rasch zu durchschauen. Vorausgesetzt wird nicht nur ein grosses Interesse an mathematisch-naturwissenschaftlichen Zusammenhängen sondern auch an den einschlägigen Ingenieurdisziplinen, insbesondere Verfahrenstechnik, Geomatik und Bauingenieurwesen. Ebenfalls wichtig ist die Aufgeschlossenheit gegenüber Fragen der Umwelt, der Wirtschaft und der Gesellschaft.
Unterschiede zu Umweltnaturwissenschaften Während die Umweltingenieurwissenschaften nach Lösungen für Umweltprobleme suchen, geht es in den Umweltnaturwissenschaften um qualifizierte Analysen. Das Studium der Umweltnaturwissenschaften vermittelt die Fähigkeit, die biologischen, chemischen und physikalischen und biologischen Eigenschaften der Atmosphäre, Biosphäre, Pedosphäre (Erdoberfläche), Hydrosphäre und Anthroposphäre (vom Menschen geschaffener Lebensraum) zu verstehen.
Mehr zu Studium, Beruf und Weiterbildung Studium Schwerpunkte des Studiums, Studiengänge an den verschiedenen Hochschulen, Studium selbst erlebt.
Beruf - Laufbahn - Arbeitsmarkt Berufsmöglichkeiten nach dem Studium, Beschäftigungssituation beim Berufseinstieg, Kurzbeschreibungen von Berufstätigkeiten.
Weiterbildung Die wichtigsten Weiterbildungen auf einen Blick, Links in die Weiterbildungsdatenbank.
Service - Information und Beratung Literaturtipps, wichtige Links, Infoveranstaltungen, Hinweise zum Beratungsangebot.
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