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Themenbild: Studium
Universität Genf
 
Eine offene Universität
Die Universität Genf wurde im Jahr 1559 auf Initiative des Reformators Jean Calvin gegründet. Mit rund 13'400 Studierenden ist Genf nach Zürich die zweitgrösste Universität der Schweiz. Sie hat eine markant internationale Ausrichtung mit nahezu 40% ausländischen Studierenden. 60% der Studierenden sind Frauen.

Die Universität Genf umfasst sieben Fakultäten: Naturwissenschaften (mit der Westschweizer Pharmazieschule EPGL), Medizin (mit der Ecole d’éducation physique et de sport-EEPS), Geisteswissenschaften (mit der "Ecole de langue et civilisation françaises" ELCF), Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, Recht, Psychologie und Erziehungswissenschaften sowie protestantische Theologie. Dazu kommt die Ecole de traduction et d'interpretation (ETI) (Schule für Übersetzen und Dolmetschen), l'Institut européen de l'Université de Genève (IEUG) und l'Institut universitaire de formation des enseignants (IUFE).

Die Studienveranstaltungen werden in französischer Sprache angeboten, vereinzelt auch in Englisch.

Spezielles aus dem Studienangebot

Die Universität Genf hat seit je Verbindungen zu internationalen und Nichtregierungsorganisationen in Genf geknüpft. Ihre Studienprogramme entwickeln sich in diesem Bereich stark, dank Synergien mit Organisationen wie dem Internationalen Arbeitsamt (ILO), der Weltgesundheitsorganisation (WHO) oder der UNO sowie.dem der Universität angeschlossenen oekumenischen Institut Bossey. In Genf ist auch das Institut de hautes études internationales et du développement (IHEID) angesiedelt.
Weitere Universitätsinstitutionen und Studiengänge

Zudem versucht das Swiss International Network (RéSEI, Réseau suisse pour les études  internationales) Forschende und internationale Organisationen zur vermehrten Zusammenarbeit in den Bereichen Menschenrecht oder nachhaltige Entwicklung zu bewegen.

Wichtige Forschungsbereiche der Universität Genf sind die Life Sciences (Molekularbiologie, Bioinformatik usw.), die Elementarteilchenphysik, die Astrophysik, die Wirtschafts- und Sozialwissenschaften, die Chemie, die Biochemie und die Biophysik. Genf ist zudem die Heiminstitution der drei Nationalen Forschungsschwerpunkte "Grenzen in der Genetik" und "Materialien mit neuartigen elektronischen Eigenschaften" (MaNEP) und "Affectives sciences" (Sciences affectives).

Studieren ohne Matura

Ein spezielles Aufnahmeverfahren ermöglicht es auch Berufsleuten, die keine Maturität haben, an der Universität Genf zu studieren. Davon ausgeschlossen sind die Medizinalstudiengänge.

Hochschulverbund und Zusammenarbeit

Genf bietet in Zusammenarbeit mit den anderen Westschweizer Universitäten Nachdiplomstudien in verschiedenen Bereichen an.

Auf nationaler Ebene ist die Universität Genf im Weiteren an zwei ambitionierten Zusammenarbeitsprojekten beteiligt. "Science, Vie, Société" (SVS) ist ein Innovations- und Entwicklungsprogramm mit der Universität Lausanne und der ETH Lausanne. Im "Triangle Azur" streben die Universitäten Genf, Lausanne und Neuenburg gemeinsame Ausbildungsgänge an.

Die Wissenschaftler/innen der Universität arbeiten eng zusammen mit denjenigen des Europäischen Laboratoriums für Teilchenphysik (CERN), der Europäischen Organisation für Astronomie (ESO), der Europäischen Weltraumorganisation (ESA) und der NASA.

Auf internationaler Ebene schliesslich, zählt Genf nicht weniger als 80 Zusammenarbeitsvereinbarungen mit Universitäten auf allen fünf Kontinenten.

Information und Beratung

www.unige.ch/futursetudiants
Studierenden stehen verschiedene Anlaufstellen (Administration, Unterkunft usw.) zur Verfügung.

Université de Genève
Rue du Général-Dufour 24
1211 Genève 4
+41 (0)22 379 71 11
www.unige.ch

Studienberatung, Auskünfte

Office pour l'orientation, la formation professionnelle et continue
6, rue Prévost-Martin
CP 192
1205 Genève
+41 (0)22 388 44 00
E-Mail:
www.ge.ch/ofpc/
Beratungsstelle mit Unterlagen über Ausbildungs- und Berufsmöglichkeiten, Präsenz- und Ausleihbibliothek, unentgeltliche Beratung bei Entscheidungsschwierigkeiten und persönlichen Problemen (nach Voranmeldung).
 
 

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