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|  | Chemie: Weiterbildung nach dem Studium |  | | | Doktorat und Postdoc sind üblich Für Chemikerinnen und Chemiker an Universitäten/ETH hat das Doktorat einen zentralen Stellenwert. An manchen universitären Hochschulen wählen über 90% der Absolventinnen und Absolventen diesen Weg. Ein Doktorat öffnet den Zugang zur Forschung und ermöglicht die Qualifizierung für eine wissenschaftliche Laufbahn. Für eine akademische Laufbahn ist ein Postdoc Voraussetzung. Als "Postdocs" (auch Postdoctoral students) werden wissenschaftliche Mitarbeitende bezeichnet, die im Anschluss an die Doktorarbeit in Forschungsgruppen an der Universität zusätzliche Forschungserfahrung sammeln, bevor sie ihre Laufbahn im akademischen Bereich oder in der Wirtschaft fortsetzen.
Neben den Doktoratsprogrammen, die an den Universitäten/ETH geführt werden, gibt es kaum Weiterbildungsprogramme im engeren Fachbereich der Chemie, die als MAS/DAS/CAS angeboten werden. Dafür existiert ein reiches Angebot an Spezialvorlesungen der Institute, an Konferenzen und Symposien.
Chemikerinnen und Chemiker haben (teilweise mit Auflagen) auch Zugang zu Weiterbildungsprogrammen in verwandten Gebieten, wie den Lebensmittelwissenschaften (MAS in Food Safety Management, Universität Basel), der Pharmazie (Nachdiplomangebot Pharmaceuticals – from Research to Market, ETHZ) oder den Nanowissenschaften (MAS in Nano and Micro Technology, Kooperationsangebot mehrerer Fachhochschulen).
Da viele Chemikerinnen und Chemiker im Verlauf ihrer Berufstätigkeit Führungspositionen einnehmen, bilden sie sich oft in Betriebswirtschaft und Management weiter.
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