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|  | Filmwissenschaften |  | | | Filmwissenschaft- Studium und Beruf Wer vom bequemen Kinosessel in den Vorlesungssaal der Filmwissenschaft wechselt, muss Sitzleder beweisen: Filme dienen hier nicht in erster Linie dem Vergnügen und der Unterhaltung, sondern sie sind Objekte exakter Analyse. Doch wer sich vertieft mit dem Medium Film auseinandersetzen will, wird Spannendes über Kamerakonzepte, Stilrichtungen, Milieus und Kulturen erfahren. Hier finden Sie einen Überblick über das Studium und die Berufs- und Laufbahnmöglichkeiten.
Worum geht es in der Filmwissenschaft: Theoretische Auseinandersetzung mit dem Medium Film Während eines Uni-Studiums der Filmwissenschaft lernt man nicht, Filme selber zu realisieren. Es werden keine Regisseure, Drehbuchautorinnen oder Kameraleute ausgebildet. Die Filmwissenschaft ist ein theoretisches Fach wie die Literatur-, Musik- oder Geschichtswissenschaft. Im Zentrum stehen die wissenschaftliche Auseinandersetzung mit dem Medium Film und die Analyse von filmischen Werken. Diese wissenschaftliche Arbeit erfordert das Erlernen eines begrifflichen Systems und unterschiedlicher wissenschaftlicher Methoden und ist ausserordentlich facettenreich.
Keine Berufsausbildung Wie alle Geistes- und Sozialwissenschaften ist auch die Filmwissenschaft keine ausgesprochene Berufsausbildung, das heisst, es gibt kein fest umrissenes Berufsbild. Mögliche Beschäftigungsbereiche sind beispielsweise Hochschulen, Filmverleihe, Festivals, verschiedene Medien (Print, TV, Radio) und Mediotheken oder Archive.
Anforderungen Wer von Film und Kino fasziniert ist, nicht nur zum Vergnügen ins Kino geht, gezielt ganze Werkschauen eines Regisseurs verfolgt, dem Filmschaffen "exotischer Länder" nachgeht, bringt bereits eine grundlegende Voraussetzung für das Studium mit. Eine weitere Voraussetzung ist aber auch das Interesse für geschichtliche, ästhetische und kulturelle Zusammenhänge und Hintergründe. Wichtig ist, dass man eigenständig Thesen über einen Film entwickeln und diese in strukturierter Form darlegen kann. Ein gewisses Mass an Abstraktionsvermögen ist gefragt, wenn es darum geht, Modelle und Theorien zu verstehen und sie kritisch zu beurteilen Eigene Erfahrungen mit Fotografie und Film erleichtern die Einsichten in technische Abläufe und helfen beim Nachvollziehen von ästhetischen Entscheidungsprozessen.
Der Weg zu Filmberufen Filmberufe wie Regisseurin oder Kameramann werden im Universitätsstudium nicht erlernt. Für diejenigen, die das "Handwerkszeug" des Filmemachens lernen wollen, empfiehlt sich ein entsprechendes Fachhochschulstudium. Mehr dazu unter Film-/Videogestalter/in.
Mehr zu Studium, Beruf und Weiterbildung Studium Schwerpunkte des Studiums, Studiengänge an den verschiedenen Hochschulen, Studium selbst erlebt.
Beruf - Laufbahn - Arbeitsmarkt Berufsmöglichkeiten nach dem Studium, Beschäftigungssituation beim Berufseinstieg, Kurzbeschreibungen von Berufstätigkeiten.
Weiterbildung Die wichtigsten Weiterbildungen auf einen Blick, Links in die Weiterbildungsdatenbank.
Service - Information und Beratung Literaturtipps, wichtige Links, Infoveranstaltungen, Hinweise zum Beratungsangebot.
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