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|  | Mittelschule oder Lehre mit Berufsmaturität? |  | | | Vier Möglichkeiten Wie weiter nach der Schule? Es bestehen grundsätzlich vier Möglichkeiten:
 | Berufliche Grundbildung (Berufslehre) mit zusätzlich der Möglichkeit die Berufsmaturität zu erwerben |  | Handelsmittelschulen und in einigen Kantonen auch Informatikmittelschulen |  | Fachmittelschulen (ehemals Diplommittelschulen) |  | Gymnasiale Mittelschulen |
Was spricht für die Lehre?
Praxisorientierte Ausbildung und Zugang zur Fachhochschule mit der Berufsmaturität Anders als die Mittelschule bildet die berufliche Grundbildung (Berufslehre) für eine konkrete Berufstätigkeit aus. Die praktische Tätigkeit im Betrieb wird ergänzt durch einen Ausbildungsteil in der Berufsfachschule. Jugendliche, die sich auf eine höhere Ausbildung nach dem Lehrabschluss vorbereiten wollen, haben die Möglichkeit, die Berufsmaturität zu erwerben. Mit der Berufsmatura steht der Zugang an die Fachhochschulen offen. Mit einer Zusatzprüfung (der so genannten Passerelle) können sie nach der Berufsmaturität auch an den Universitäten und ETHs studieren.
Was spricht für die Mittelschule?
Vertiefte Allgemeinbildung und mit der gymnasialen Maturität Zugang zur Universität Fachmittelschulen (ehemals Diplommittelschulen) und Gymnasien vermitteln eine breite Allgemeinbildung. Die Fachmittelschulen bereiten auf höhere Berufsbildungen, höhere Fachschulen und auch Fachhochschulen vor. Das Gymnasium bereitet mit der Matura auf ein Studium an der Universität, der ETH oder auch an der Fachhochschule vor. Zudem kann mit einer Matura eine verkürzte Lehre absolviert werden.
Fachmittelschule und Gymnasium eignen sich für Jugendliche, die an einer vertieften schulischen Ausbildung interessiert sind. Voraussetzung für die Fachmittelschule sind gute Schulleistungen. Für das Gymnasium ist eine überdurchschnittlich gute Schulleistung in den meisten Fächern gefragt.
Handelsmittelschule und Informatikmittelschule
Auf schulischem Weg in die Berufspraxis Zusätzlich zu den oben aufgeführten Ausbildungen gibt es auch noch Handelsmittelschulen und in einigen Kantonen Informatikmittelschulen. Die Handelsmittelschulen (auch Wirtschaftsmittelschulen genannt) führen zu einem Schuldiplom. Das Handelsdiplom ist gleichzeitig auch der Berufsabschluss als Kauffrau/Kaufmann und damit dem Lehrabschluss (berufliche Grundbildung) gleichgestellt. Nach einer zusätzlichen Berufspraxis von einem Jahr kann die Ausbildung mit der Berufsmatura abgeschlossen werden. Die Informatikmittelschulen führen nach drei Jahren Schule und einem Jahr Berufspraxis zum eidg. Fähigkeitszeugnis Informatiker/in (Schwerpunkt Applikationsentwicklung) und zur Berufsmatura.
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