Hufschmiede und Hufschmiedinnen stellen individuelle Hufeisen für Pferde her. Sie pflegen deren Hufe und beschlagen sie. Kranke oder verletzte Tiere behandeln sie speziell. Sie beraten Pferdebesitzer/innen zu Fragen der Tierhaltung.
Hufschmiede sind Spezialisten für Hufbeschlagsarbeiten und Hufpflege. Die dafür notwendigen Techniken beherrschen sie. Im Umgang mit Pferden, Ponys, Eseln und Maultieren sind sie sattelfest.
Pferde müssen alle zwei bis drei Monate neu beschlagen werden, sei es weil die Hufeisen abgenützt oder weil sie verloren gegangen sind. Als erstes brechen Hufschmiedinnen die alten Hufeisen ab. Sie pflegen den Huf, sie putzen z.B. die Sohle, schneiden das Horn zurück, fetten es ein und glätten den Tragrand (halbkreisförmiger Hufteil, mit dem das Tier auf den Boden steht). Vor dem Beschlagen erhitzen sie die neuen Hufeisen, meist vorgefertigte Rohlinge. Sie bearbeiten diese auf dem Amboss, bis sie genau auf die Hufe passen. Die Form kontrollieren sie und nehmen wenn nötig Anpassungen vor. Jeder Huf ist anders - sodass sie jedes Hufeisen individuell abgestimmt anfertigen, je nach Pferdetyp, Gangart, Einsatz und Verwendung des Tieres, z.B. in Freizeit, Sport oder als Arbeitstier. Die bearbeiteten Hufeisen brennen sie vorsichtig auf dem Pferdehuf auf. Sie befestigen diese mit Nägeln, deren Spitzen an den Hufwänden wieder hervortreten, wo sie sie vernieten.
Hufschmiede prüfen die Tiere auf Krankheiten und Verletzungen. Insbesondere erkennen sie erkrankte Hufe und fehlerhafte Gangarten. Zur Heilung der Hufe bzw. Korrektur abnormaler Gangformen fertigen sie spezielle Beschläge an. Solche Spezialanfertigungen erfordern Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Biomechanik sowie zu Therapieformen der Huftiere.
Die Berufsleute beraten ihre Kundschaft nicht nur in der richtigen Hufeisenwahl. Sie geben auch Ratschläge zur tiergerechten Haltung, Fütterung, Pflege sowie Vorbeugung gegen Erkrankungen.
Hufschmiedinnen arbeiten in der Werkstatt, sind aber auch häufig unterwegs. Hufbeschlagsarbeiten führen sie meistens direkt bei der Kundschaft aus, z.B. auf Reithöfen, bei privaten Pferdebesitzerinnen oder in Tierkliniken. Die benötigten Werkzeuge, Schmiedeausrüstung und vorgefertigten Hufeisen bringen sie gleich selbst mit. Das Beschlagen nehmen sie nicht nur in Ställen vor, sondern oftmals auch bei Wind und Wetter draussen.
Pferde müssen alle zwei bis drei Monate neu beschlagen werden, sei es weil die Hufeisen abgenützt oder weil sie verloren gegangen sind. Als erstes brechen Hufschmiedinnen die alten Hufeisen ab. Sie pflegen den Huf, sie putzen z.B. die Sohle, schneiden das Horn zurück, fetten es ein und glätten den Tragrand (halbkreisförmiger Hufteil, mit dem das Tier auf den Boden steht). Vor dem Beschlagen erhitzen sie die neuen Hufeisen, meist vorgefertigte Rohlinge. Sie bearbeiten diese auf dem Amboss, bis sie genau auf die Hufe passen. Die Form kontrollieren sie und nehmen wenn nötig Anpassungen vor. Jeder Huf ist anders - sodass sie jedes Hufeisen individuell abgestimmt anfertigen, je nach Pferdetyp, Gangart, Einsatz und Verwendung des Tieres, z.B. in Freizeit, Sport oder als Arbeitstier. Die bearbeiteten Hufeisen brennen sie vorsichtig auf dem Pferdehuf auf. Sie befestigen diese mit Nägeln, deren Spitzen an den Hufwänden wieder hervortreten, wo sie sie vernieten.
Hufschmiede prüfen die Tiere auf Krankheiten und Verletzungen. Insbesondere erkennen sie erkrankte Hufe und fehlerhafte Gangarten. Zur Heilung der Hufe bzw. Korrektur abnormaler Gangformen fertigen sie spezielle Beschläge an. Solche Spezialanfertigungen erfordern Kenntnisse in Anatomie, Physiologie, Biomechanik sowie zu Therapieformen der Huftiere.
Die Berufsleute beraten ihre Kundschaft nicht nur in der richtigen Hufeisenwahl. Sie geben auch Ratschläge zur tiergerechten Haltung, Fütterung, Pflege sowie Vorbeugung gegen Erkrankungen.
Hufschmiedinnen arbeiten in der Werkstatt, sind aber auch häufig unterwegs. Hufbeschlagsarbeiten führen sie meistens direkt bei der Kundschaft aus, z.B. auf Reithöfen, bei privaten Pferdebesitzerinnen oder in Tierkliniken. Die benötigten Werkzeuge, Schmiedeausrüstung und vorgefertigten Hufeisen bringen sie gleich selbst mit. Das Beschlagen nehmen sie nicht nur in Ställen vor, sondern oftmals auch bei Wind und Wetter draussen.


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Zurzeit gibt es noch viele Gemischtbetriebe, die sowohl Beschlags- als auch andere Metallarbeiten ausführen. Es kann jedoch ein Trend zu reinen Hufbeschlagsbetrieben beobachtet werden.
Das Lehrstellenangebot ist gut: Das Angebot übersteigt derzeit die Nachfrage. Mit der Zunahme des Pferdebestands stieg in den letzten Jahren auch das Angebot an Lehrstellen.